Organspende

Sieg fürs Leben - werde Organspender!

Aimen Demai, Kapitän von Alemannia Aachen, ist Organspender und unterstützt die aktuelle Organspende-Kampagne der actimonda krankenkasse. „Es gibt viele Kranke, die auf die gespendeten Organe angewiesen sind. Organe werden dringend gebraucht, um Leben zu retten. Um mehr Menschen helfen zu können, braucht Deutschland mehr Organspender.“, appelliert Demai an uns alle.

Damit hat der Aachener Fußball-Star recht. Im Jahr 2014 wurden bundesweit 864 Menschen nach ihrem Tod zu Organspendern. Dem gegenüber stehen rund 10.585 Patienten, die in Deutschland auf ein Spenderorgan warten. 

Dazu zählte auch Schlager-Star Roland Kaiser, der nach nur acht Monaten nach einer Lungentransplantation im Jahr 2010 wieder zurück auf die Bühne gekehrt ist. Zuvor litt er lange unter der Lungenerkrankung COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung). Heute begeistert er wieder seine Fans.

 

Ein Organspender kann bis zu sieben schwer kranken Menschen helfen. Aber auch wenn alle Bundesbürger nach ihrem Tod Organe spenden wollten, könnten nicht alle Patienten gerettet werden.

Nur den wenigsten möglichen Spendern können aus medizinischen Gründen nach dem Tod Organe entnommen werden.

 

75 % der 14- bis 75-jährigen Bundesbürger stimmen einer Organspende grundsätzlich zu, aber nur 25 % haben bislang einen Spenderausweis.

 

Das wollen wir ändern - zusammen mit Ihnen!

 

Seit dem 01. November 2012 gibt es die "Entscheidungslösung". Was dies bedeutet, erfahren Sie auf dieser Seite. Informieren Sie sich hier über die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Organspende:

 

Was ist anders an der „Entscheidungslösung“ im Vergleich zur bisherigen Regelung?
Neu ist, dass die Krankenversicherungen ihre Versicherten, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, in regelmäßigen Abständen auffordern, eine Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu treffen. Dazu versenden die Krankenkassen Informationsmaterialien und Organspendeausweise an ihre Versicherten.

 

Muss ich mich entscheiden?
Nein. Ob man sich zur Organ- und Gewebespende erklärt, bleibt freiwillig. Ist im Falle einer Organspende keine Entscheidung dokumentiert, werden die Angehörigen gefragt, ob sie im Sinne des Verstorbenen einer Organ- oder Gewebespende zustimmen oder nicht. Dies kann für die Angehörigen sehr belastend sein. Eine eigene Entscheidung hilft den Hinterbliebenen in solch einer Situation.

 

Wird meine Entscheidung registriert?
Nein. Die Erklärung auf dem Spenderausweis wird weder durch die Krankenversicherungen noch durch andere Institutionen erfasst. Es gibt hierfür auch kein Widerspruchs- oder sonstiges Register. Langfristig ist geplant, dass gesetzlich Versicherte eine Speicherung ihrer Entscheidung auf der elektronischen Gesundheitskarte vornehmen können, sofern sie dies wünschen. Die Krankenkassen wollen darüber zu gegebener Zeit informieren.

 

Kann ich einer Organ- und Gewebespende zustimmen wenn ich bereits eine Patientenverfügung habe?
Ja. Eine Patientenverfügung kann dazu genutzt werden, eine Entscheidung für oder gegen die Organ- und Gewebespende zu dokumentieren. Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Inhalt der Patientenverfügung und die Erklärung des Spenderausweises nicht widersprechen. Entscheidet man sich in einer Patientenverfügung grundsätzlich gegen lebenserhaltende Maßnahmen, möchte aber trotzdem ein „JA“ zur Organ- und Gewebespende geben, kann man dies beispielsweise wie folgt in der Patientenverfügung formulieren:
„Grundsätzlich bin ich zur Spende meiner Organe und Gewebe bereit. Es ist mir bewusst, dass Organe nur nach Feststellung des Hirntodes bei aufrechterhaltenem Kreislauf entnommen werden können. Deshalb gestatte ich ausnahmsweise für den Fall, dass bei mir eine Organspende medizinisch in Frage kommt, die kurzfristige (Stunden bis höchstens wenige Tage umfassende) Durchführung intensivmedizinischer Maßnahmen zur Bestimmung des Hirntodes nach den Richtlinien der Bundesärztekammer und zur anschließenden Entnahme der Organe.“

 

Stelle ich meinen Körper mit Ausfüllen eines Spenderausweises gleichzeitig der Wissenschaft zur Verfügung?
Nein. Spendeorgane oder gespendetes Gewebe dienen einzig dazu, kranke Menschen medizinisch zu behandeln. Wer einen Körper nach dem Tod wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung stellen möchte, muss sich an ein Anatomisches Institut einer Universitätsklinik wenden.

 

Wo kann ich mich informieren, wenn ich weitere Fragen habe?
Das Infotelefon Organspende beantwortet alle Fragen rund um die Gewebe- und Organspende und versendet kostenlos Organspendeausweise und Broschüren. Die gebührenfreie Rufnummer 0800/90 40 400 ist montags bis freitags von 9.00 bis 18.00 Uhr erreichbar. Einen am Computer ausfüllbaren Organspendeausweis finden Sie aber auch auf dieser Seite zum Download.

 

Umfangreiche Informationen sind zudem abrufbar unter www.organspende-info.de und www.dso.de

Schon gewusst?

Wussten Sie schon, dass...

 

  • 2014 bundesweit 864 Menschen nach ihrem Tod zu Organspendern wurden?
  • es 2013 876 Organspender gegeben hat?
  • in Deutschland aktuell 10.585 Patienten auf ein Spenderorgan warten?
  • 2014 in Deutschland 10,7 Spender auf eine Million Einwohner kamen (unteres Drittel im EU-Vergleich)?
  • im Vergleich dazu im gleichen Zeitraum in Spanien 35 Spender auf eine Million Einwohner kamen (EU-Spitzenwert)?
  • 2014 in Deutschland nur 2989 Organe gespendet, aber 3169 Organe transplantiert wurden?

 

Quellen: Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) und Eurtransplant

 

 

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