Fragen und Antworten zum Beitrag 2017

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu unserem Beitragssatz in 2016.

Beitrag

Gibt es noch einen einheitlichen Beitragssatz?

Ja! Der Gesetzgeber gibt einen einheitlichen allgemeinen Beitragssatz vor, der im Jahr 2016 bei 14,6 Prozent festgesetzt ist. Dieser allgemeine Beitragssatz ist als Preisuntergrenze zu verstehen. Es gibt auch einen einheitlichen ermäßigten Beitragssatz, der bei 14,0 Prozent liegt.

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Für wen gilt der allgemeine Beitragssatz?

Der allgemeine Beitragssatz gilt für Arbeitnehmer, die nach der 6-wöchigen Gehaltsfortzahlung einen Anspruch auf Krankengeld haben. Hinzu kommen Selbstständige, die bei einer längeren Erkrankung ebenfalls Krankengeld beziehen können. Auch die Beiträge von versicherungspflichtigen Rentnern richten sich nach dem allgemeinen Beitragssatz.

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Für wen gilt der ermäßigte Beitragssatz?

Der ermäßigte Beitragssatz gilt für Selbstzahler, die im Krankheitsfall keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Zu diesen Selbstzahlern gehören zum Beispiel Selbstständige, freiwillig versicherte Studenten und freiwillig versicherte Erwerbslose.

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Was ist ein Zusatzbeitrag?

Ein Zusatzbeitrag ist eine finanzielle Hilfe für Krankenkassen. Der einheitliche allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent führt dazu, dass Krankenkassen unterfinanziert sind. Um kostendeckend arbeiten zu können, erheben gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeiträge, die ihre Mitglieder zahlen. Die Zusatzbeiträge werden prozentual erhoben, und dem einheitlichen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent hinzugerechnet. Jede Krankenkasse erhebt ihren Zusatzbeitrag individuell. Die Zusatzbeiträge sind also unterschiedlich hoch. So entsteht unter den Krankenkassen ein Preiswettbewerb.

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Wer zahlt den Zusatzbeitrag?

Zusatzbeiträge werden von Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen gezahlt, die Beiträge zur Krankenversicherung entrichten.

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Zahlen alle Mitglieder Beiträge und damit auch Zusatzbeiträge?

Generell ja. Wer jedoch Kranken-, Mutterschafts-, Eltern- oder Betreuungsgeld erhält, ist als Mitglied beitragsfrei - auch beim Zusatzbeitrag. Bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es auch Mitglieder, deren Beiträge von Dritten gezahlt werden. Zu diesen Mitgliedern zählen zum Beispiel die Empfänger von Arbeitslosengeld II, für die das Jobcenter Beiträge zahlt. Hier gelten besondere Bestimmungen.

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Betrifft der Zusatzbeitrag familienversicherte Angehörige?

Nein, familienversicherte Angehörige bleiben beitragsfrei.

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Beteiligt sich der Arbeitgeber am Zusatzbeitrag?

Nein! Der Arbeitgeber beteiligt sich nicht am Zusatzbeitrag. Für seine Angestellten trägt ein Arbeitgeber aber die Hälfte des einheitlichen allgemeinen Beitragssatzes. Er übernimmt also 7,3 Prozent. Zusatzbeiträge werden ausschließlich von Mitgliedern gesetzlicher Krankenkassen gezahlt.

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Wie wird der Beitragsanteil ermittelt, den Arbeitnehmer zahlen?

Der vom Gesetzgeber festgeschriebene Beitragssatz von 14,6 Prozent wird halbiert. Eine Hälfte trägt der Arbeitnehmer, die andere Hälfte übernimmt der Arbeitgeber. Auf den Beitragsanteil des Arbeitnehmers, der Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist, kommt der individuelle Zusatzbeitrag hinzu.
7,3 Prozent + individueller Zusatzbeitrag der Krankenkasse
= Beitragsanteil für Arbeitnehmer.

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Wie wird der Gesamtbeitragssatz einer Krankenkasse errechnet?

   Einheitlicher allgemeiner Beitragssatz von 14,6 Prozent
+ individueller Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse
= Gesamtbeitragssatz der Krankenkasse

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Wie viel Zusatzbeitrag berechnet die actimonda?

Die actimonda krankenkasse berechnet ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent. Dies ergibt einen Gesamtbeitragssatz von 15,6 Prozent.

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Ist der Zusatzbeitrag im Vergleich zu anderen Krankenkassen günstig?

Ja, denn der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 1,1 Prozent. Die actimonda erhebt weniger, und zwar nur 1,0 Prozent. Also bleiben wir weiterhin günstig.

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Ist der Zusatzbeitrag steuerlich ansetzbar?

Ja! Der Zusatzbeitrag ist Bestandteil des Krankenversicherungsbeitrages, der steuerlich angesetzt werden kann.

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Was hat es mit dem durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung auf sich?

Ein Schätzerkreis aus Experten im Gesundheitswesen hat für das Jahr 2017 sowohl die geplanten Einnahmen, als auch die geplanten Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung ermittelt. Die Kosten im Jahr 2017 sind so hoch, dass die Krankenkassen im Schnitt 1,1 Prozent Zusatzbeitrag erheben müssten, um alle anfallenden Ausgaben zu decken. Dabei hat jede Krankenkasse unterschiedliche Vermögensverhältnisse. Die actimonda krankenkasse ist finanziell so stabil, dass sie weniger Zusatzbeitrag erheben kann, ohne dabei ihre solide finanzielle Lage zu gefährden.

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Warum steigen die Kosten im Gesundheitswesen immer weiter?

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Die gesetzlichen Krankenkassen stehen grundsätzlich vor großen Herausforderungen, wie zum Beispiel dem demografischen Wandel. Unsere Gesellschaft wird älter. Mit steigendem Alter steigt auch proportional die Anzahl der notwendigen Arztbesuche. Fakt ist, dass jeder Deutsche rund 18-mal jährlich zum Arzt geht. Und jeder, der ärztliche Hilfe benötigt, soll sie selbstverständlich bekommen. Hinzu kommt, dass die ärztlichen Behandlungen besser werden, und der medizinische Fortschritt immer wieder neue Maßstäbe setzt. Dies hat natürlich seinen Preis. Gehäufte Arztbesuche ziehen auch Verschreibungen für Medikamente nach sich. Die Ausgaben für Arzneimittel liegen auf Rekordniveau, da auch die Preise in Deutschland hoch sind. Die Qualität von Krankenhausbehandlungen wird stetig verbessert, was auch wiederum beitragsrelevante Kosten nach sich zieht. Hinzu kommt eine steigende Zahl an Langzeiterkrankungen, die abgefedert werden muss. Neben den steigenden Ausgaben führt der demografische Wandel auch dazu, dass weniger Menschen in die Sozialkassen einzahlen.

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Gibt es eine Grenze für zu zahlende Beiträge aus dem Einkommen?

Ja, diese Grenze heißt Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Im Jahr 2017 liegt die BBG bei monatlich 4.350,00 €. Monatliches Einkommen über dieser Grenze bleibt beitragsfrei. Mitglieder, deren Einkommen über der BBG liegt, erhalten im Januar eine gesonderte Aufstellung über die zu zahlenden Beiträge.

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Leistung

Bleiben trotz der steigenden Kosten Leistungen und Service erhalten?

Ja! Die actimonda steht für Leistungen und Service auf hohem Niveau. Deshalb sind wir vom Magazin FOCUS-Money in der Ausgabe 06/2016 zur TOP-Krankenkasse gekürt worden!

So bieten wir unseren Kunden ein Bonusprogramm, das zu den besten in Deutschland zählt. Erwachsene können sich jährlich bis zu 200 € für Fitness, Sport und Vorsorge sichern. Kinder meistern ein eigenes, bedarfsgerechtes Bonusprogramm. Damit können sie ihr Taschengeld um bis zu 100 € jährlich aufpolieren. Als moderner Dienstleister im Gesundheitswesen beteiligt sich die actimonda gerne jährlich an den Kosten für

•    professionelle Zahnreinigungen (80 €),
•    Osteopathie (160 €),
•    natürliche Arzneimittel (100 €) und
•    präventive Gesundheitskurse (600 €).

Alle exquisiten Extras gibt es auf einen Blick auf unserer actiPLUS-Seite.

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Zusätzliche Informationen für bestimmte Personengruppen

Was ist ein Selbstzahler?

Selbstzahler sind Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen, die ihre Beiträge selbst zahlen. Dazu zählen:

•    Selbstständige,
•    freiwillig versicherte Studenten,
•    freiwillig versicherte Rentner und
•    Rentenantragsteller.

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Was gilt für Selbstzahler?

Bei Selbstzahlern gilt, dass der Zusatzbeitrag zusammen mit dem übrigen Krankenversicherungsbeitrag vom Mitglied selbst gezahlt wird. Ändert sich der Zusatzbeitrag, wirkt sich diese Änderung ohne zeitliche Verzögerung aus. Selbstzahler erhalten von der actimonda im Januar eine Aufstellung über die zu zahlenden Beiträge. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Rentenantragsteller beitragsfrei.

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Was gilt für versicherungspflichtige Studenten?

Studenten zahlen im Jahr 2017 wieder reduzierte Beiträge zur Krankenversicherung. Ihr Beitragssatz liegt sogar unterhalb des allgemeinen Beitragssatzes von 14,6 Prozent (der eigentlichen Untergrenze). Hinzu kommt der Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse, den Studenten selbst zahlen. Die actimonda berechnet nur 1,0 Prozent Zusatzbeitrag und liegt damit unter dem Schnitt in der gesetzlichen Krankenversicherung (1,1 Prozent).

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Sonderkündigungsrecht

Was ist das Sonderkündigungsrecht?

Wählt jemand eine neue Krankenkasse, so ist er an seine Entscheidung grundsätzlich 18 Monate gebunden. Diese Bindungsfrist wird vom Sonderkündigungsrecht aufgehoben. Erhöht eine Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag, tritt automatisch das Sonderkündigungsrecht in Kraft. Gleiches gilt, wenn eine Krankenkasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt.

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Wie lange kann das Sonderkündigungsrecht ausgeübt werden?

Das Sonderkündigungsrecht kann einen Monat lang ausgeübt werden. Gerechnet wird ab dem Zeitpunkt, an dem die Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag erhöht (oder erstmals erhebt). Gilt ab dem 1. Januar ein neuer Zusatzbeitrag, so gilt das Sonderkündigungsrecht bis zum 31. Januar.

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Für wen ist das Sonderkündigungsrecht relevant?

Dieses Recht hilft ausschließlich Mitgliedern, die sich in der 18-monatigen Bindungsfrist befinden.

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Wann endet die Mitgliedschaft im Falle des Sonderkündigungsrechts?

Die Mitgliedschaft endet mit Ablauf des übernächsten Monats, der auf die Kündigung folgt. Die Bindungsfrist bleibt dabei außen vor. Gilt ab dem 1. Januar ein neuer Zusatzbeitrag, kann bis zum 31. Januar von der Sonderkündigung Gebrauch gemacht werden. Trifft die Sonderkündigung am 25. Januar ein, endet die Mitgliedschaft am 31. März.

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Muss der Zusatzbeitrag auch bei Sonderkündigung gezahlt werden?

Ja. Eine Sonderkündigung befreit nicht von der Beitragszahlung - inklusive des Zusatzbeitrages.

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