Leistung & Tarife

Attraktive Leistungen für alle Lebensphasen

actimonda ist ihr persönlicher Begleiter

Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg

Informieren Sie sich bei der actimonda Krankenkasse über Schwangerschaft & Geburt und erfahren Sie, welche Untersuchungen für Sie und Ihr Kind besonders wichtig sind. Wir unterstützten Sie bei Ihrem Kinderwunsch, den Vorsorgeuntersuchungen und planen mit Ihnen die Entbindung sowie Hebammenbetreuung. Denn wir unterstützen Ihre gesamte Familie und helfe dabei eine zu werden.

Künstliche Befruchtung

Für viele Paare ist die künstliche Befruchtung eine Chance den bislang unerfüllten Kinderwunsch wahr werden zu lassen. Durch unterschiedliche Ursachen kann eine Schwangerschaft auf natürlichem Wege nicht funktionieren, sodass die Medizin verschiedene Methoden der künstlichen Befruchtung entwickelt hat. Damit Sie einen Überblick der Behandlungsmöglichkeiten und die Möglichkeiten einer Kostenübernahme der actimonda erhalten, haben wir folgende Informationen für Sie zusammengestellt.

Wann und weshalb künstliche Befruchtung?

Nicht immer klappt das schwanger werden direkt, da es von vielen Faktoren abhängig ist. Wenn das Wunschkind nicht kommen will, sollten Paare irgendwann ein Arzt aufsuchen. Durch gründliche ärztliche Beratungen und Untersuchungen des Gynäkologen (bei der Frau) oder Urologen (beim Mann) kann die Ursache für die ausbleibende Schwangerschaft schnell gefunden werden. Bevor jedoch eine künstliche Befruchtung eingesetzt und empfohlen wird, kann schon in vielen Fällen, beispielsweise die Einnahme von Hormontabletten, dazu beitragen, dass eine Schwangerschaft doch auf natürlichem Wege zu Stande kommt.

Wenn jedoch konservative Möglichkeiten ausgeschöpft sind, prüft der Arzt, welche Art der künstlichen Befruchtung die größte Erfolgsaussichten hat. Je nach Ursache und Diagnose stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die durchschnittlichen Erfolgsraten liegen für jeden Behandlungszyklus bei etwa 15 bis 25 %.

Welche Kosten werden von der actimonda erstattet?

Wir übernehmen 50 % der mit dem Behandlungsplan genehmigten Kosten für die Behandlung als auch für die Arzneimittel. Unser Anteil wird direkt über die actimonda-Versichertenkarte abgerechnet. Die Restkosten werden Ihnen als Privatleistung in Rechnung gestellt.

Welche allgemeinen Voraussetzungen müssen vorliegen, damit eine Kostenübernahme durch die actimonda erfolgt?

Vor jeder Behandlung ist eine vorherige Beratung von einem Arzt, der die Maßnahme nicht selbst durchführt, über die medizinischen, psychischen und sozialen Aspekte durchzuführen. Die medizinische Beurteilung, ob eine künstliche Befruchtung durchgeführt werden soll, obliegt dem Arzt.
Zudem sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Der Behandlungsplan der künstlichen Befruchtung ist vor Beginn der Behandlung von der actimonda genehmigen zu lassen
  • Das Paar muss miteinander verheiratet sein
  • Beide Partner sind zu Beginn des Versuchs mindestens 25 Jahre alt
  • Die Ehefrau darf zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung das 40. Lebensjahr, der Ehemann das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Es dürfen ausschließlich Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden

Welche Methoden zur künstlichen Befruchtung gibt es?

Die künstliche Befruchtung ist eine Behandlungsmethode der sogenannten Reproduktionsmedizin. Umgangssprachlich bezeichnet der Begriff künstliche Befruchtung alle Methoden, mit denen ein Kind nicht durch Geschlechtsverkehr entsteht. Welches Verfahren im Einzelfall für die künstliche Befruchtung zum Einsatz kommt, hängt von der Ursache der ungewollten Kinderlosigkeit ab. Manche Methoden der künstlichen Befruchtung kommen bei einer Unfruchtbarkeit der Frau speziell infrage, andere bei einer Zeugungsunfähigkeit des Mannes. Es stehen verschiedene Verfahren zur künstlichen Befruchtung zur Verfügung, wie zum Beispiel:

Insemination

Die männlichen Samenzellen (Spermien) werden über einen Schlauch in die Gebärmutter oder in die Eierstöcke der Frau gespritzt. Die künstliche Befruchtung der Eizelle findet bei der Insemination im Körper der Frau statt.
Die künstliche Befruchtung durch Insemination kommt speziell dann in Betracht, wenn die Samenflüssigkeit des Mannes zu wenige Samenzellen enthält oder die Samenzellen zu langsam sind, um eine natürliche Befruchtung zu erreichen

IVF: In-Vitro-Fertilisation

Vor der eigentlichen künstlichen Befruchtung ist es bei dieser Methode notwendig, dass die Frau eine Hormonbehandlung durchführt, damit mehrere Eizellen zeitgleich in den Eierstöcken reifen.

Nach erfolgter Hormonbehandlung nimmt der Arzt der Frau unter Ultraschallkontrolle durch die Scheide einige Eizellen und lässt diese außerhalb des Körpers mit den Samen des Partners befruchten. Der Samen gelangt bei dieser Methode nicht über eine Spritze, sondern von alleine in die Eizelle. Etwa 48 Stunden nach der Befruchtung pflanzt der Arzt das befruchtete Ei (bzw. bis zu drei) in die Gebärmutter der Frau ein.
Die künstliche Befruchtung der Eizelle findet bei der In-vitro-Fertilisation außerhalb des Körpers statt.

GIFT: engl. Gamete Intrafallopian Transfer (intratubarer Gameten-Transfer)

Vor der eigentlichen künstlichen Befruchtung ist es bei dieser Methode notwendig, dass die Frau eine Hormonbehandlung benötigt, damit mehrere Eizellen in den Eierstöcken reifen.

Für die künstliche Befruchtung steht mit GIFT (engl.: Gamete Intrafallopian Transfer, intratubarer Gametentransfer) eine Methode zur Verfügung, bei der die Befruchtung der Eizelle im Körper stattfindet. Die Eizellen gewinnt man zuvor durch Punktion aus dem Eierstock der Frau. Zusammen mit den Samenzellen (Spermien) des Mannes spült der Arzt sie anschließend in den Eileiter, entweder durch die Bauchdecke oder mithilfe eines dünnen Katheters durch den Muttermund. Ei- und Samenzelle können dann im Körper der Frau verschmelzen.

Bevor eine künstliche Befruchtung durch GIFT stattfinden kann, ist es notwendig, die Reifung der Eizellen durch eine Hormonbehandlung anzuregen.

Voraussetzung für die künstliche Befruchtung durch GIFT ist, dass mindestens ein Eileiter der Frau durchgängig (also nicht verstopft) ist. Da für eine künstliche Befruchtung durch GIFT die Chancen nicht besser stehen als bei der IVF, kommt diese Methode heute selten zum Einsatz.

ICSI: Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

Häufig findet die künstliche Befruchtung durch die ICSI (intrazytoplasmatische Spermieninjektion) – auch Mikroinjektion genannt – statt: Diese in Deutschland seit 1994 eingesetzte Methode kommt für Paare infrage, bei denen eine Befruchtung weder im Eileiter noch unter Laborbedingungen gelingen kann. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn:

  • die Samenflüssigkeit des Mannes nicht genug Samenzellen (Spermien) enthält oder
  • die Samenzellen zu unbeweglich sind

Die künstliche Befruchtung durch ICSI hat folgenden Ablauf: Der Arzt entnimmt der Frau Eizellen durch die Scheide und spritzt anschließend jede einzelne Samenzelle mithilfe einer Mikropipette direkt ins Zytoplasma der Eizelle der Frau. Die Übertragung (Transfer) der so befruchteten Zellen in die Gebärmutter geschieht zwei Tage später.

Auch die künstliche Befruchtung mithilfe der ICSI macht im Vorfeld fast immer eine Hormonbehandlung der Frau notwendig.

Die künstliche Befruchtung durch die intrazytoplasmatische Spermieninjektion führt durchschnittlich in etwa 20 % der Versuche zum Erfolg. Wie hoch bei ICSI die Erfolgschancen (d.h. die Aussichten, eine Schwangerschaft herbeizuführen) sind, hängt unter anderem in hohem Maß vom Alter der Mutter ab.

Wie viele Versuche zur künstlichen Befruchtung übernimmt die actimonda?

Die Anzahl der Versuche hängt von der Behandlungsmethode ab. Das Verfahren der Insemination wird im Spontanzyklus bis zu 8 mal übernommen. Sollte hingegen beim Einsatz dieser Methode im Vorfeld eine hormonelle Stimulation erfolgt sein, werden drei Versuche bezuschusst.

Wenn diese beiden Behandlungen jedoch erfolgslos sind, kann eine In-Vitro-Fertilisation (IVF) oder eine Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) mit jeweils drei Behandlungsmethoden oder die Intratubaren-Gameten-Transfer bis zu zwei Versuchen in Anspruch genommen werden. Diese Behandlungsmethoden sind jedoch untereinander anrechenbar, so dass es um so wichtiger ist, die richtige Methode auszuwählen.

Einen komplett neuen Anspruch haben Sie nach der Geburt eines Kindes.

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Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Weitere Informationen

http://www.familienplanung.de/kinderwunsch

Schwangerenvorsorge für Mutter und Kind

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind während der Schwangerschaft die Voraussetzung für die gesunde Entwicklung Ihres Babys und für Ihr eigenes Wohlbefinden.

Was versteht man unter dem Begriff Schwangerenvorsorge?

Zur Schwangerenvorsorge zählen alle Maßnahmen, die das Wohl des Kindes und der Mutter vor, während und nach der Geburt sicherstellen. Dazu gehören Untersuchungen und Beratungen durch Ärzte, Hebammen und Geburtshelfer.

Welche regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind während der Schwangerschaft vorgesehen?

Ziel der Vorsorgeuntersuchungen ist es, die Entwicklung der Schwangerschaft zu beobachten und eventuelle Risikofaktoren frühzeitig zu identifizieren. Alle Vorsorgeuntersuchungen mit Ausnahme der Ultraschalluntersuchungen können sowohl von einem Frauenarzt als auch von einer Hebamme durchgeführt werden. Bis zum achten Schwangerschaftsmonat finden die Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen statt, danach alle zwei Wochen. Bei jeder Schwangerenvorsorge werden

  • der Blutdruck gemessen,
  • das Gewicht der werdenden Mutter überprüft,
  • eine Urinanalyse durchgeführt,
  • die Gebärmutter ertastet,
  • die Lage des Kindes überprüft und
  • der Herzschlag des Kindes kontrolliert.

In regelmäßigen Abständen finden auch Blut- und Ultraschalluntersuchungen statt. Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung erhält die werdende Mutter ihren Mutterpass, in den Arzt oder Hebamme alle Untersuchungsergebnisse eintragen. Den Mutterpass sollte die werdende Mutter während der Schwangerschaft immer bei sich tragen.

Was in den einzelnen Untersuchungen kontrolliert und dokumentiert wird, hat der Gesetzgeber in den Mutterschafts-Richtlinien festgelegt.

Wie viele Ultraschalluntersuchungen sind vorgesehen?

Während der Schwangerschaft sehen die Mutterschafts-Richtlinien drei Ultraschalluntersuchungen vor:

  • Die erste Ultraschalluntersuchung findet zwischen der 9. und der 12. Schwangerschaftswoche statt. In der Regel ist dies noch ein Vaginal-Ultraschall. Eine Bauchhöhlen- oder Eileiter-Schwangerschaft werden ausgeschlossen und erste Messungen des ungeborenen Kindes vorgenommen.
  • Die zweite Ultraschalluntersuchung steht zwischen der 19. und 23. Schwangerschaftswoche auf dem Programm und wird auch als großer Ultraschall bezeichnet: Der Arzt misst Parameter wie den Kopfumfang, die Körperlänge und den Brustumfang des Ungeborenen. Dann untersucht er alle Organe auf Fehlbildungen (Feindiagnostik) und prüft Plazenta und Fruchtwassermenge. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich das Geschlecht des Kindes meist gut erkennen.
  • Die dritte Ultraschalluntersuchung ist zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche vorgesehen. Bei diesem Ultraschall überprüft der Arzt erneut die körperliche Entwicklung und achtet dabei besonders auf die Lage des Kindes.

Sind aus ärztlicher Sicht weitere Ultraschalluntersuchungen erforderlich, um das Wohl des ungeborenen Kindes sicherzustellen, übernimmt Ihre actimonda dafür natürlich alle Kosten.

Unsere exklusiven Mehrleistungen für Sie

Ihre actimonda bietet im Rahmen der Schwangerenvorsorge Leistungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus an. Wünschen Sie selbst eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung, ein 3D-Ultraschallscreening oder einen Toxoplasmosetest, übernehmen wir bei Vorlage der Originalrechnung 80 % der Kosten. Bei jeder Schwangerschaft steht Ihnen für diese Leistungen ein Budget in Höhe von insgesamt 100 € zur Verfügung.

Welche einmaligen Tests und Untersuchungen gehören außerdem zur Schwangerenvorsorge?

Um bestimmte Risiken während der Schwangerschaft auszuschließen, gehören zur Schwangerenvorsorge des Weiteren folgende Tests und Untersuchungen:

  • eine Blutuntersuchung mit Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors,
  • zwei Antikörper-Suchtests,
  • ein Hepatitis-Test,
  • ein Röteln-Test,
  • ein HIV-Test und
  • der Lues-Test.

Bezahlt die actimonda die Betreuung durch eine Hebamme?

Hebammen erfüllen eine wichtige beratende Funktion vor, während und nach der Geburt. Zusätzlich können sie die meisten Vorsorgeuntersuchungen übernehmen. Zahlreiche zugelassene Hebammen können ihre Leistungen mit Ihrer actimonda Krankenkasse abrechnen. Sprechen Sie uns einfach an.

Wie unterstützt mich die actimonda bei der Entbindung und nach der Geburt?

Die Kosten für die ärztliche Betreuung vor, während und nach der Geburt sowie einen Krankenhausaufenthalt übernimmt natürlich Ihre actimonda.

Sind noch Fragen offen?

Wünschen Sie detailliertere Informationen zum Thema Schwangerenvorsorge? Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Hebamme – so unterstützt sie Schwangere 

Erfahren Sie von Ihrer actimonda, wie Hebammen werdende Mütter durch die Schwangerschaft, bei der Entbindung und während des Wochenbettes begleiten.
Die Hebamme – wichtige Begleiterin vor, während und nach der Entbindung
Eine Hebamme steht Ihnen vor, während und nach der Geburt Ihres Kindes mit Rat und Tat zur Seite und ist ein wichtiger Ansprechpartner für die werdende Mutter.

Welche Aufgaben übernimmt die Hebamme?

Vor der Geburt

Hebammen bieten Geburtsvorbereitungskurse an, in denen Sie sich nicht nur auf die Entbindung, sondern auch auf die erste Zeit mit Ihrem Baby vorbereiten können. Themen dieser Kurse sind unter anderem

  • der Ablauf der Geburt,
  • Atem- und Entspannungsübungen für die Entbindung,
  • die Rolle des werdenden Vaters und
  • die Vorbereitung auf das Elternsein.

Viele Hebammen integrieren in ihre Kurse auch leichte Schwangerschaftsgymnastik oder bieten spezielle Kurse für Schwangere wie Yoga, autogenes Training oder Pilates an.

Zu den wichtigsten Aufgaben einer Hebamme vor der Geburt gehören die Vorsorgeuntersuchungen: Bis auf Ultraschallscreenings kann eine Hebamme alle im Mutterpass vorgesehenen Früherkennungsuntersuchungen durchführen. Sie entscheiden also, ob Sie die Vorsorgeuntersuchungen bei einem Frauenarzt oder bei einer Hebamme wahrnehmen möchten.

Während der Geburt

Bei der Geburt ist die Hebamme Ihr wichtigster Begleiter: Sie leitet die Entbindung, unterstützt Sie in den unterschiedlichen Phasen der Geburt und führt in der Regel auch die erste Kindervorsorgeuntersuchung (U1) durch. Die Hebamme begleitet Sie bei

  • einer Klinikgeburt,
  • einer ambulanten Geburt,
  • einer Hausgeburt und bei
  • einer Entbindung im Geburtshaus.

Nach der Geburt

Auch nach der Geburt im Wochenbett und in den darauffolgenden Monaten unterstützt die Hebamme Sie und Ihr Kind. In der Wochenbettbetreuung übernimmt sie folgende Aufgaben:                                             

Überprüfung der Rückbildung und der Wundheilung,

  • Anleitung zur Wochenbettgymnastik,
  • Hilfe und Beratung bei der Pflege des Kindes,
  • Unterstützung beim Stillen und Hilfe bei Stillproblemen,
  • Ernährungsberatung,
  • Nabelpflege beim Kind sowie
  • Gewichtskontrolle des Kindes und Überprüfung der allgemeinen Entwicklung.

Viele Hebammen bieten auch Rückbildungskurse an. Die Hebamme ist in den ersten acht bis zwölf Wochen nach der Geburt einer Ihrer festen Bezugspunkte: Sie hilft und berät bei gesundheitlichen Problemen ebenso wie bei den vielen kleinen Schwierigkeiten, die im Alltag mit einem Neugeborenen auftreten können.

Was ist eine Beleghebamme?

Eine Beleghebamme ist freiberuflich tätig und hat mit einer Klinik einen sogenannten Belegvertrag abgeschlossen, d. h., sie arbeitet in diesem Krankenhaus im Schichtdienst wie angestellte Hebammen. Der große Vorteil einer Beleghebamme ist, dass sie Sie vor und nach der Entbindung zu Hause und auch während der Entbindung im Krankenhaus begleitet. Verzichten Sie hingegen auf eine Beleghebamme, werden Sie während der Geburt umfassend von der Dienst habenden Hebamme betreut.

Wie finde ich eine Hebamme?

Mit der Suche nach einer Hebamme sollten Sie früh beginnen, insbesondere, wenn diese die Vorsorgeuntersuchungen vornehmen soll. Da die Chemie zwischen Ihnen und der Hebamme stimmen muss, sollten Sie erst nach einem Kennenlerngespräch entscheiden, ob die Hebamme für Sie die Richtige ist. Hören Sie sich im Freundes- und Bekanntenkreis um, fragen Sie Ihren Frauenarzt oder konsultieren Sie das bundesweite Verzeichnis aller Hebammen, um eine Hebamme in Ihrer Nähe zu finden.

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Ihre actimonda übernimmt die Kosten für alle vom Gesetzgeber vorgesehen Leistungen einer Hebamme, ganz gleich, ob Sie sich für eine Klinikgeburt, eine Hausgeburt oder eine Entbindung im Geburtshaus entscheiden. Die Hebamme rechnet ganz bequem über Ihre Versichertenkarte direkt mit uns ab.

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Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche

Während wir uns um Ihr Mutterschaftsgeld und Elterngeld kümmern, haben Sie die Muße Ihre Elternzeit zu genießen. Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über Ihre finanzielle Absicherung und nehmen Sie sich die Zeit für Ihr neues Familienmitglied.

Mutterschaftsgeld und Versicherungsschutz für Mutter und Kind


Über Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss wird ein Verdienstausfall während der Mutterschutzzeit verhindert. Ihre actimonda informiert Sie über Rechte und Pflichten.

Mit vollem Gehalt durch die Mutterschutzzeit – dank Mutterschaftsgeld

Mit dem Eintritt in den Mutterschutz beginnt der Countdown zur Geburt. In wenigen Wochen wird ein Neugeborenes Ihr Leben auf den Kopf stellen. Diese wichtige Zeit vor und nach der Geburt ist dank dem Mutterschutzgesetz gut geschützt. Weil Sie nicht arbeiten dürfen, wird Ihr Einkommen über das Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeberzuschuss gesichert. Ob Sie berechtigt sind, Mutterschaftsgeld zu beziehen, und wie Sie es beantragen, erfahren Sie hier.

Gesetzlich klar geregelt – Schutz der werdenden Mutter dank Mutterschutzgesetz

In Deutschland sind alle Rechte und Pflichten der werdenden Mütter, aber auch der Krankenkassen und Arbeitgeber im Mutterschutzgesetz geregelt. Das Gesetz legt die Rahmenbedingungen für das Arbeiten während der Schwangerschaft fest und regelt die Zeit in den Wochen direkt vor und nach der Entbindung. In dieser als Mutterschutzzeit oder einfach Mutterschutz bezeichneten Phase dürfen Frauen nur sehr eingeschränkt arbeiten. In den 6 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin dürfen Frauen, die sich dafür entscheiden, weiterarbeiten, während in den 8 Wochen bzw. 12 Wochen bei Mehrlings oder einer Frühgeburt nach der Entbindung ein absolutes Beschäftigungsverbot besteht.

Kein Verdienstausfall trotz Mutterschutzzeit

Der Schutz der Mutter und des ungeborenen oder frisch auf der Welt angekommenen Babys steht an erster Stelle. Dazu gehört auch, dass Sie bei der actimonda weiterhin wie gewohnt versichert sind, in den meisten Fällen sogar beitragsfrei. Für Ihr Baby gilt der Schutz sofort mit der Geburt. Gerne prüfen wir die Aufnahme in unsere kostenfreie Familienversicherung. Um während des Mutterschutzes keinen finanziellen Nachteil zu erleiden, ist das Einkommen der werdenden Mutter gesetzlich geregelt. Über das Mutterschaftsgeld, das von der Krankenkasse ausgezahlt wird, und den Arbeitgeberzuschuss ist sichergestellt, dass die werdende bzw. junge Mutter in der Mutterschutzzeit das gleiche Einkommen bezieht wie außerhalb des Mutterschutzes. Nicht jede Frau hat allerdings Anspruch auf diese finanziellen Leistungen.

Voraussetzungen für einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld

Generell gelten zwei wesentlichen Voraussetzungen, um einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld zu haben:

  • Eigene Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung (freiwillig oder pflichtversichert)
  • Anspruch auf Krankengeld

Unter gewissen Umständen kann es auch sein, dass Frauen, die keinen Anspruch auf Krankentagegeld haben, berechtigt sind, Mutterschaftsgeld zu beziehen. Das sind zum Beispiel Studentinnen oder Frührentnerinnen, die versicherungsfrei beschäftigt sind und aus ihrem bestehenden Arbeitsverhältnis keinen Lohn erhalten. Ihre actimonda berät Sie gerne im Hinblick auf Ihren Anspruch. Werdende Mütter, die eine geringfügige Beschäftigung ausüben und familienversichert sind, erhalten auf Antrag Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt. Die werdende Mutter erhält dann bis zu 210 € als Einmalzahlung.

Zeitraum der Auszahlung deckt sich mit dem Mutterschutz

Mit dem Beginn der Mutterschutzfrist 6 Wochen vor dem berechneten Entbindungstermin fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Die Schwangerschaft wird allmählich beschwerlich und die letzten Vorbereitungen für die Ankunft des Babys sind zu treffen. Deshalb können Sie sich voll auf sich und ihr Baby konzentrieren. Für den Zeitraum der Mutterschutzfristen – 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt – steht Ihnen das Mutterschaftsgeld zu. Der Zeitraum von 8 Wochen nach der Geburt wird bei Frauen mit einer Mehrlings- oder Frühgeburt auf 12 Wochen erweitert. Ihr Baby hat es besonders eilig auf die Welt zu kommen? Bei Frühgeburten und sonstigen vorzeitigen Entbindungen verlängert sich die Mutterschutzfrist zusätzlich um den Zeitraum, der wegen der verfrühten Entbindung von der Schutzfrist vor der Entbindung nicht in Anspruch genommen werden konnte.

Wie beantrage ich das Mutterschaftsgeld?

Das Mutterschaftsgeld beantragen Sie spätestens sieben Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin bei uns. Ihre Hebamme oder Ihr Frauenarzt stellen Ihnen hierfür eine Bescheinigung aus. Das Formular mit dem Titel „Zeugnis über den mutmaßlichen Tag der Entbindung“ muss auf der Rückseite von Ihnen ausgefüllt werden, bevor Sie es uns zusenden. Den ersten Teil Ihres Mutterschaftsgeldes zahlt Ihre actimonda Ihnen dann direkt zu Beginn der Schutzzeit aus. Nach der Entbindung erhalten Sie vom Standesamt neben Geburtsurkunde und weiteren Bescheinigungen ein Formular mit dem Titel „Gilt nur für die Hilfe bei Schwangerschaft und Mutterschaft“. Auch dieses Formular benötigt Ihre actimonda, um den zweiten Teil auszuzahlen.

Höhe des Mutterschaftsgeldes und des Arbeitgeberzuschusses

Während der Schutzzeit bekommen werdende und frisch gebackene Mütter Mutterschaftsgeld von bis zu 13 € pro Tag. Wie beschrieben erhalten Sie es in zwei Teilsummen analog der Mutterschutzfristen vor und nach der Entbindung. Ihr Arbeitgeber leistet seinen Zusschuss bis zu Ihrem durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Mutterschutzfrist. Das Mutterschaftsgeld ist im Übrigen für Sie beitragsfrei in der SOzialversicherung und zudem steuerfrei, wobei es dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Bezieherinnenvon Arbeitslosengeld I erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Selbstständige mit Anspruch auf Krankengeld und Personen deren Beschäftigung in der Schutzfrist endet, erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe des Krankengeldes.

Änderungen seit 2017

Eine Überarbeitung des Mutterschutzgesetzes hat auch Folgen für den Mutterschutz: Seit Mai 2017 verlängert eine Behinderung des Kindes den Mutterschutz ebenfalls um 4 Wochen. Dafür muss die Behinderung in den ersten 8 Wochen nach Geburt festgestellt werden und der Antrag auf Verlängerung vorliegen. Wie bei einer Frühgeburt erhalten Sie eine entsprechende Bescheinigung vom Arzt und senden sie einfach an Ihre actimonda.

Sind noch Fragen offen?

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Wissenswertes über Elterngeld

Familie und Beruf vereinbar machen – dieses Ziel verfolgt das neue ElterngeldPlus. Ihre actimonda informiert Sie über alles Wichtige rund um das Thema Elterngeld.

Finanzielle Unterstützung für einen optimalen Start als Familie – Elterngeld

Mit der Geburt eines Babys verändert sich für die frisch gebackenen Eltern das ganze Leben. Mit diesem Ereignis kommen ganz neue Aufgaben auf Mutter und Vater zu. Um den Übergang zwischen Arbeitsalltag und Familienzeit möglichst fließend und frei von finanziellen Sorgen zu gestalten, erhalten Sie in Deutschland Schutz und Unterstützung durch den Staat. Mit dem Elterngeld kommt regelmäßig ein Teil des früheren Gehaltes auf das Familienkonto. Erfahren Sie mehr über Ihre Vorteile.

Mit dem Elterngeld finanziell abgesichert

In den letzten Wochen vor und den ersten 8 bzw. 12 Wochen nach der Geburt wird Ihr möglicher Verdienstausfall über das Mutterschaftsgeld und den Arbeitgeberzuschuss abgefangen. Danach erhalten Sie durch das Elterngeld Zahlungen in Höhe von circa zwei Dritteln Ihres durchschnittlichen Nettoeinkommens der letzten 12 Monate. Im Einzelnen bedeutet das:

  • Bei 1.800 € netto vor der Geburt erhalten Sie etwa 1.200 € Elterngeld.
  • Für Frauen ohne Einkommen vor der Geburt beträgt der Mindestbetrag 300 €.
  • Der Höchstbetrag beim Elterngeld liegt bei 1.800 €.

Es gibt eine Vielzahl von Regelungen rund um das Elterngeld. Die Elterngeldstellen sind wichtige und kompetente Ansprechpartner, um konkrete Fragen rund um das Elterngeld zu beantworten und den Antragstellern zu helfen. Vor allem für Alleinerziehende existieren Sonderregelungen beim Elterngeld, die Sie nutzen können.

Förderung der Vaterschaft – Elternzeit für Väter

Ein wichtiges Ziel bei der Einführung des Elterngeldes war es, Anreize zu schaffen, damit auch junge Väter zu Hause bleiben und Zeit mit ihrem Baby verbringen. Deshalb erhalten Paare, bei denen auch der Vater mindestens 2 Monate zu Hause bleibt, nicht nur 12, sondern sogar 14 Monate Elterngeld. Für die Höhe gelten dabei die gleichen Regeln.

Was ist neu durch ElterngeldPlus?

Mit dem ElterngeldPlus wurden diese Vorteile für Familien, in denen beide Eltern Baby-Zeit nehmen, noch erweitert. Es ist jetzt nicht nur möglich, den Bezugszeitraum bei halber Auszahlungshöhe von 14 auf 28 Monate zu verlängern, es gibt sogar einen Partnerschaftsbonus: Betreuen Vater und Mutter ihr Kind gemeinsam, indem sie beide parallel nur 25 bis 30 Wochenstunden arbeiten, so können sie mit dem ElterngeldPlus 4 Monate länger Elterngeld erhalten.

Antrag auf Elterngeld frühzeitig stellen

Abhängig von Bundesland und Elterngeldstelle nimmt das Bearbeiten der Anträge ein paar Wochen Zeit in Anspruch. Deshalb ist es empfehlenswert, mögliche Fragen um eine flexible Nutzung des Elterngeldes für beide Partner und zu Sonderfällen vorab mit der Elterngeldstelle zu klären. Dann braucht der frisch gebackene Vater den Antrag mit der Bescheinigung vom Standesamt nach der Geburt nur noch abzusenden.

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Wissenswertes über Elternzeit

Familie und Beruf – dank Elternzeit geht beides. Ihre actimonda informiert Sie über alle Themen rund um Elternzeit.

Für einen optimalen Start als Familie – Elternzeit

In der Elternzeit sind Mutter oder Vater gut versichert und behalten ihren Job. Erfahren Sie mehr über Ihre Vorteile.

Schutz und Unterstützung: Junge Familien genießen Privilegien

Mit der dreijährigen Elternzeit wird frisch gebackenen Eltern die Sicherheit gegeben, dass ihr berufliches Leben nach der Baby-Zeit normal weitergeht. Außerdem ist der Versicherungsschutz bei Krankenkassen und Rentenversicherung während der Zeit klar geregelt: Beschäftigte die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze verdienen, haben nur dann einen Anspruch auf eine beitragsfreie Elternzeit, wenn sie verheiratet sind und der Ehegatte selbst gesetzlich versichert ist und dem Grunde nach ein Anspruch auf Familienversicherung bestehen würde.

Die Elternzeit im Überblick – Beginn und Dauer

Die Elternzeit ist der Zeitraum zwischen der Geburt des Kindes bis zur Rückkehr in das Berufsleben. Sie können maximal ein Zeitraum von maximal drei Jahren wählen, wobei kürzere Zeiträume möglich sind. Wer möchte, kann sich bis zu 24 Monate für einen späteren Zeitpunkt aufheben. Diese müssen aber genommen werden, bevor das Kind 8 Jahre alt ist. In jedem Fall beginnt die Elternzeit am Tag der Geburt und endet immer zum vollen Kalendermonat oder zum Ablauf des Jahres am Tag vor dem Geburtstag des Kindes.

Elternzeit beantragen

Die Elternzeit muss bis spätestens 7 Wochen vor deren Beginn beim Arbeitgeber beantragt werden. Die folgenden Voraussetzungen müssen Sie erfüllen:

  • Sie sind bis zum Mutterschutz berufstätig und unterliegen keinem befristeten Vertrag.
  • Sie betreuen und erziehen Ihr Kind selbst – wobei Kita-Zeiten eine Ausnahme bilden.
  • Sie leben mit Ihrem Kind in einem Haushalt.

Während der Elternzeit können Sie bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten. Sollten Sie zum Beispiel nach einem Jahr in Teilzeit zurück in Ihren Beruf gehen wollen, ist es empfehlenswert, dies im Elternzeitschreiben zu beantragen. Arbeiten Sie während der Elternzeit in Teilzeit, bleibt Ihr Vollzeitjob gesichert und Sie können bei deren Ablauf entscheiden, wie Ihre berufliche Zukunft aussehen soll.

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Für Ihre Kinder

Kindervorsorge für Kinder & Jugendliche

Informieren Sie sich bei der actimonda Krankenkasse über die Kindervorsorge und erfahren Sie, welche Untersuchungen für Ihr Kind Pflichtprogramm sind.

Kindervorsorge – die beste Prävention für Ihr Kind

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind die Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung Ihres Kindes.

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?

Sofort nach der Geburt händigt Ihnen der zuständige Kinderarzt oder die Hebamme das gelbe Kinderuntersuchungsheft aus. Zu diesem Zeitpunkt hat Ihr Kind seine erste Untersuchung, die U1 Neugeborenen-Erstuntersuchung, bereits hinter sich. In regelmäßigen Abständen folgen nun bis zum sechsten Lebensjahr neun weitere Früherkennungsuntersuchungen. Bei diesen überprüft und beurteilt der Kinderarzt die körperliche und geistige Entwicklung Ihres Kindes. Zur Kindervorsorge gehören:

  • U2 zwischen dem 3. und 10. Lebenstag
  • U3 zwischen der 4. und 5. Lebenswoche
  • U4 zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat
  • U5 zwischen dem 6. bis 7. Lebensmonat
  • U6 zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat
  • U7 zwischen dem 21. und 24. Lebensmonat
  • U7a zwischen dem 34. und 36. Lebensmonat
  • U8 zwischen dem 46. und 48. Lebensmonat
  • U9 zwischen dem 60. und 64. Lebensmonat

Wie geht es nach dem sechsten Lebensjahr mit der Kindervorsorge weiter?

Nach dem sechsten Lebensjahr gibt es noch weitere Früherkennungsuntersuchungen der Jugendvorsorge, die sich speziell den Phänomenen und Problemen der Pubertät widmen:

  • J1 zwischen dem 13. und 15. Lebensjahr
  • U10, U11 und J2

Für diese Untersuchung gibt es eine Besonderheit. Ihre actimonda übernimmt die Kosten, wenn der behandelnde Kinder- und Jugendarzt an dem Programm „BKK starke Kids“ teilnimmt. Fragen Sie ihn danach oder schauen Sie auf der Seite www.bkkstarkekids.de nach.
Für die einzelnen Untersuchungen sollte Ihr Kind folgendes Alter erreicht haben:

  • U10: zwischen dem 7. und 8. Lebensjahr
  • U11: zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr
  • J2: zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr

Warum ist es so wichtig, die Vorsorgeuntersuchungen der Kindervorsorge wahrzunehmen?

Werden bei den Früherkennungsuntersuchungen der Kindervorsorge Unregelmäßigkeiten oder Auffälligkeiten in der Motorik oder am Verhalten eines Kindes festgestellt, besteht die Chance, diese frühzeitig zu behandeln. Verzögerungen in der Entwicklung lassen sich durch gezielte Fördermaßnahmen meist erfolgreich beheben oder zumindest vermindern.

Was versteht man unter Zahnvorsorge?

In den ersten Lebensjahren wird die Basis für gesunde Zähne gelegt. Dazu gehört neben der regelmäßigen und richtigen Zahnpflege auch die Früherkennung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten durch den Zahnarzt. Je früher sich Kinder an regelmäßige Besuche beim Zahnarzt gewöhnen, desto besser. Zur Kinderzahnvorsorge gehören:

  • FU 1 zwischen dem 30. und 36. Lebensmonat 
  • FU 2 und FU 3 bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres; der Abstand zwischen den Untersuchungen beträgt mindestens zwölf Monate

Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr können alle sechs Monate Zahnvorsorge in Anspruch nehmen. Zu den zahnmedizinischen Vorsorgeleistungen der Kindervorsorge gehören beispielsweise:

  • die Kontrolle des allgemeinen Zahnzustandes,
  • die Aufklärung und Beratung,
  • die Härtung des Zahnschmelzes sowie
  • die Fissurenversiegelung der Backenzähne.

Kann ich mein Kind pflegen, wenn es krank ist?

Wenn Kinder krank sind, ist das für Eltern eine große Belastung – vor allem, wenn sie berufstätig sind und ihr Kind sie dennoch an seiner Seite wissen möchte. Ihre actimonda zahlt Ihnen bei der Erkrankung eines gesetzlich versicherten Kindes bis zum vollendeten 12. Lebensjahr Kinderpflegekrankengeld für zehn Arbeitstage pro Jahr für jedes Kind, maximal 25 Arbeitstage im Kalenderjahr. Das heißt, Sie können Ihr Kind zu Hause pflegen, damit es ihm schnell wieder besser geht. Alleinerziehende haben sogar einen Anspruch auf 20 Arbeitstage pro Jahr und Kind, maximal 50 Arbeitstage im Kalenderjahr.

Kann ich mein Kind ins Krankenhaus begleiten?

Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für Kinder kein besonders schönes Erlebnis und kann zu einer großen seelischen Belastung führen. Ist es aus ärztlicher Sicht medizinisch notwendig, dass Mutter oder Vater im Krankenhaus mit aufgenommen werden, übernimmt Ihre actimonda sogar die Kosten für die Begleitung durch einen Elternteil.

Gebährmutterhalskrebsimpfung (HPV-Impfung)

Die actimonda übernimmt bundesweit die für Mädchen und Jungen empfohlene Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs (HPV). Sie folgt damit der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Die HPV-Impfung bezahlt sie bei Kindern im Alter von 9 bis 14 Jahren beziehungsweise eine Nachholimpfung bis zum Alter von 17 Jahren.

Die Kosten erstatten wir ab sofort - schon vor Veröffentlichung in der Schutzimpfungsrichtlinie.

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Spielerisch leicht durchblicken – mit der Sportbrille für Kinder

Sie rutscht, sie wackelt, sie geht verloren! Gerade aktive Kinder haben so ihre liebe Mühe mit der Brille. Das spüren auch Eltern schmerzlich, die ständig für Ersatz oder Reparatur sorgen. Eine ideale Lösung – nicht zuletzt auch für den Schulsport - hält Ihre actimonda krankenkasse bereit: den Zuschuss zu einer Sportbrille für Kinder! Mehr erfahren Sie hier…

Was ist eine Sportbrille für Kinder?

Die Sportbrille für Kinder ist so konzipiert, dass sie beim Laufen, Toben und Spielen sicher sowie rutschfest auf der Nase bleibt. Auch das Gestell ist wesentlich robuster und leichter als bei einer herkömmlichen Brille. So bleibt die Sportbrille für Kinder sogar intakt, wenn sie in der Sporthalle herunterfällt oder unabsichtlich mal ein Ball im Gesicht landet.

Wo liegt der genaue Unterschied zur herkömmlichen Brille?

Bei der Sportbrille für Kinder gibt es sowohl andere Brillengestelle als auch Brillengläser. Die Brillengestelle sind oft aus einem speziellen Kunststoff, der sehr widerstandsfähig ist. Ein versehentlicher Zusammenprall mit anderen Kindern oder ein Sturz führt nicht dazu, dass der Kunststoff scharfkantig bricht. So ist das Gesicht des Kindes bestens geschützt. Auch die Gläser der Sportbrille für Kinder sind speziell auf sportliche Belastungen abgestimmt. Sie zerbrechen nur sehr schwer. Falls es passiert, springt das Glas nach außen und keinesfalls in die Augen des Kindes. Die herkömmliche Brille hat oft ein Metallgestell, das locker auf der Nase sitzt. So ist die Brille schnell auf- und abzusetzen. Für aktive Bewegung ist die herkömmliche Brille daher weniger geeignet.

Ist eine Sportbrille für Kinder wirklich hilfreich?

Die Sportbrille für Kinder stellt eine echte Bereicherung dar und ist sogar hilfreich bei der motorischen Entwicklung. Die Kids können ihre Bewegungsabläufe richtig koordinieren und Distanzen genau einschätzen. Beides ist zum Beispiel beim Fußball unverzichtbar. Natürlich gilt auch für alle anderen Sportarten: Kinder mit Sehschwäche sollen den Spaß am Sport erleben und genießen, ohne dabei eingeschränkt zu sein.

Woran erkenne ich eine gute Sportbrille für Kinder?

Eine gute Sportbrille für Kinder sitzt fest auf der Nase, verrutscht nicht und ist aus bruchsicherem Material. Metall sollte nicht darin verarbeitet sein. Die Sportbrille für Kinder ist so gestaltet, dass die Brillengläser immer nach außen herausbrechen. Die Brillenfassung ist abgerundet und ohne Kanten. Die Nasenauflagen sind weich ausgepolstert. Einige Modelle haben elastische Kopfbänder. Ihr Optiker berät Sie gerne.

Ist die ideale Sportbrille für Kinder abhängig von der Sportart?

Grundsätzlich schützt eine Sportbrille Kinder immer besser bei der aktiven Bewegung als eine herkömmliche Brille. Die Auswahl an Sportbrillen ist groß. Das hat nicht nur modische Aspekte. Vielmehr kommt es darauf an, welchen Sport Ihr Kind betreibt. In der Leichtathletik sollte die Sportbrille vor Stürzen, Wind, Sand und Sonne schützen. Bei Ballsportarten muss sie Treffer durch den Ball und Zusammenstöße mit anderen Spielern aushalten. In jedem Fall sollte sichergestellt sein, dass Ihr Kind jederzeit den Durchblick hat, und die Brille auf der Nase bleibt. Auch hier ist der Optiker ihr fachlich versierter Ansprechpartner.

Was kostet eine gute Sportbrille für Kinder?

Qualitativ gute und stylische Gestelle gibt es ab 50 Euro. Für die Gläser mit Sehstärke fallen ebenfalls Kosten an. Im Internet können Sie sich schon einmal inspirieren lassen.

Wie unterstützt die actimonda krankenkasse mein Kind?

Ihre actimonda hilft Ihrem Kind und Ihnen gerne mit einem finanziellen Zuschuss weiter. Alle zwei Jahre geben wir bis zu 150 Euro zur Sportbrille für Kinder dazu. Der Rhythmus von zwei Jahren orientiert sich immer an dem Ausstellungsdatum der letzten Rechnung für die Sportbrille, an der sich die actimonda finanziell beteiligt hat.

Muss mein Kind dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

Unser Angebot richtet sich an Kinder bis einschließlich 17 Jahre. Die Sportbrille muss aus medizinischen Gründen erforderlich sein. Das ist der Fall, wenn Ihr Kind eine ärztlich attestierte Sehschwäche hat, und eine Brille benötigt. Ansonsten muss lediglich das Versicherungsverhältnis bei uns ungekündigt bestehen.

Wie bekomme ich den Zuschuss zur Sportbrille für Kinder?

Bitte reichen Sie uns einfach die Rechnung des Optikers, gemeinsam mit der augenärztlichen Verordnung ein. Anstelle der augenärztlichen Verordnung reicht auch die Augenglasbestimmung des Optikers aus. Diese kann Bestandteil der Rechnung sein. Wichtig ist außerdem die schriftliche Dokumentation des Augenarztes oder Optikers, dass es sich um eine Sportbrille handelt. Bitte denken Sie an Ihre Bankverbindung!

Kann ich mich gegen die restlichen Kosten auch noch absichern?

Ja, das geht mit einer privaten Zusatzversicherung. In Zusammenarbeit mit der Barmenia Krankenversicherung a.G. bieten wir Ihnen ein attraktives Leistungspaket für private Zusatzversicherungen. Die vielseitigen Angebote der Barmenia finden Sie unter https://actimonda.extra-plus.de

Mein Kind hat schon eine herkömmliche Brille von der actimonda bekommen. Gibt es trotzdem noch eine Sportbrille?

Ja! Die Sportbrille für Kinder zählt zu den exklusiven Mehrleistungen Ihrer actimonda krankenkasse. Deshalb beteiligen wir uns an diesen Kosten zusätzlich zur herkömmlichen Brille.

Empfehlen Sie unser Angebot gerne weiter!

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