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Behandlung

Vorsorge für Ihre Gesundheit planen

Früherkennung von Krankheiten ist wichtig und betrifft Frauen, Männer und Kinder. Erfahren Sie, was die actimonda für Ihre Gesundheitsvorsorge leistet!

Vorsorge für Frau, Mann und Kind: Besser planen für eine lange Gesundheit

Warum sollte ich zum Arzt gehen, wenn ich mich gesund fühle? Das fragen sich viele Menschen. Dabei ist die Früherkennung von Krankheiten wichtig – und das nicht erst im fortgeschrittenen Alter. Schon bei Kindern helfen Vorsorgeuntersuchungen, genetische Defekte und Erkrankungen möglichst früh zu erkennen, um unmittelbar Therapiemaßnahmen einzuleiten. Bei Frauen ist die Brustkrebsvorsorge ein zentrales Thema, bei Männern die Prostatakrebsvorsorge. Darüber hinaus gibt es Erkrankungen wie die Grippe, Haut- oder Darmkrebs, die jeden Menschen jeden Alters betreffen können. Vorsorge kann daher eine echte Chance sein, um Ihre Gesundheit langfristig zu erhalten.

Warum Gesundheitsvorsorge so wichtig ist

Grundsätzlich gilt: Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Das gilt für Krebs genauso wie für andere Erkrankungen. Zum Beispiel ist nach heutigem Stand die Darmspiegelung eine der sichersten Methoden, um Darmkrebs vorzubeugen. Ab einem Alter von 50 Jahren oder natürlich auch bei akuten Beschwerden übernehmen wir als Krankenversicherung die Untersuchung. Dabei kann der Arzt Adenome und Polypen im Darm feststellen, die zu Krebs führen können. Die Darmspiegelung gilt mit 97 % als sehr zuverlässig.

Fakten, Fakten, Fakten …

Faktisch heißt das: Seitdem es die Darmkrebsvorsorge als Leistung der Krankenkassen gibt, sank die Rate der Neuerkrankungen an Darmkrebs laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum in den letzten zehn Jahren um rund 14 %. Im Vergleich starben 2012 21 % weniger Männer und 26 % weniger Frauen an Darmkrebs als noch 2003.

In unserem Bonusprogramm fördern wir Ihren Einsatz in der Vorsorge. Wollen Sie mehr dazu erfahren, klicken Sie hier.

Darmkrebsvorsorge geht uns alle an

Vor allem Männer scheuen oft jegliche Art der Gesundheitsvorsorge. Erst, wenn es vielleicht schon zu spät ist, kommt der Gang zum Arzt infrage. Ein Tabuthema ist häufig die Darmspiegelung. Dabei ist die Untersuchung schneller passiert, als Sie vielleicht annehmen: Für den etwa 20- bis 30-minütigen Eingriff bekommen Sie eine kurze Vollnarkose. Von dem Eingriff spüren Sie nichts. Wer sich gegen die Betäubungsspritze entscheidet, nimmt während der Untersuchung des gesamten Dickdarms und häufig noch der letzten 10-15 cm des Dünndarms manchmal einen leichten Druck wahr.

Prostatakrebsvorsorge – wie oft Mann muss und was passiert

Laut Deutschem Krebsforschungszentrum ist Prostatakrebs mit etwa 26 % die häufigste Krebserkrankung von Männern in Deutschland. Hinter Lungen- und Darmkrebs steht das Prostatakarzinom sogar an dritter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen. Deswegen sollte eine Vorsorge ab einem Alter von 45 Jahren regelmäßig – am besten einmal im Jahr – durchgeführt werden. Zur Früherkennung von Prostatakrebs gehören ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patienten, Abtasten des äußeren Genitals, Tastuntersuchung der Prostata und Lymphknoten sowie der Befundmitteilung. Es ist also gar nicht so schlimm – und vergleichbar mit dem regelmäßigen Besuch beim Gynäkologen für Frauen.

Brustkrebsvorsorge – deswegen ist Selbstuntersuchung so wichtig

Jede achte bis zehnte Frau erkrankt an Brustkrebs. Die Krebsart gehört mit rund 70.000 Neuerkrankungen jährlich zur häufigsten Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Dabei entdecken zwischen 80 und 90 % der Frauen die Geschwulste beim Abtasten selbst und steigern somit ihre Heilungschancen. Eine regelmäßige Selbstuntersuchung sollte für Frauen grundsätzlich zum Alltag gehören. Der ideale Zeitpunkt zum Brustabtasten ist fünf bis sieben Tage nach der Regelblutung.

Die Kosten für eine Brustkrebsvorsorge übernimmt Ihre actimonda ab dem 30. Geburtstag. Frauen zwischen 50 und 69 Jahren steht zudem alle zwei Jahre ein Mammografie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs zu.

Gesundheits-Check-up – nutzen Sie Ihre Chance und sorgen Sie vor

Haben Sie Ihr 35. Lebensjahr erreicht, empfehlen wir Ihnen ohnehin alle zwei Jahre einen Gesundheits-Check-up, die Kosten übernehmen wir. Dabei können z. B. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Rheuma oder chronische Nierenerkrankungen festgestellt werden.
Ihre actimonda bietet Ihnen darüber hinaus eine umfangreiche Vorsorge für Ihre Gesundheit an. Erhalten Sie einen Überblick über die Leistungen Ihrer Krankenkasse in den folgenden tabellarischen Übersichten:

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Wenden Sie sich im Krankheitsfalle einfach an Ihren Arzt und zeigen Sie ihm die eGK der actimonda krankenkasse Ärzte & Psychotherapeuten

Ärzte und Psychotherapeuten finden

Kommen Sie aus einem seelischen Tief nicht mehr heraus, können Ärzte und Psychotherapeuten helfen. Wie Ihre actimonda Sie unterstützt, lesen Sie hier!

Ihr Weg zur Psychotherapie oder Soziotherapie: So finden Sie Ärzte und Psychotherapeuten

Das Leben ist eine seelische Achterbahnfahrt: Mal geht es auf, mal geht es ab. Wer in einem emotionalen Tief angelangt ist, kommt manchmal eigenständig nicht mehr heraus. Immer häufiger kommt es vor, dass Gespräche mit nahestehenden Personen aus dem Familien- oder Freundeskreis nicht mehr ausreichen. Der zunehmende Leistungsdruck, die Anonymität in Großstädten und familiäre Probleme können die Psyche stark belasten. Ist dies langfristig der Fall, sind psychische Erkrankungen häufig die Folgen.

In Gesprächen mit Psychotherapeuten können psychische Krankheiten festgestellt und eine geeignete Therapieform eingeleitet werden. Besteht der Verdacht auf eine derartige Erkrankung, übernimmt Ihre actimonda krankenkasse unter gewissen Voraussetzungen die Kosten für eine Psychotherapie oder anteilig für eine Soziotherapie bei einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten.

Ab wann bin ich psychisch krank?

Psychisch krank oder lediglich kurzzeitig antriebslos – der Grad ist insbesondere zu Beginn schmal. Eine psychische Erkrankung entwickelt sich oft schleichend und bleibt nicht selten eine lange Zeit unbemerkt. Laut der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erkrankt jährlich jeder dritte Erwachsene in Deutschland an einer psychischen Krankheit. Jeden kann es treffen, ob jung oder alt.

Vielleicht sind Sie bereits seit einigen Wochen niedergeschlagen und können Ihre Arbeit nur noch mit Mühe verrichten? Haben Sie außerdem kein Interesse am familiären und/oder gesellschaftlichen Leben mehr und reagieren Sie zunehmend gereizt? Dann kann unter Umständen eine psychische Erkrankung dahinterstecken. Oft kommen weitere Symptome wie

  • Schlaflosigkeit,
  • Stimmungsschwankungen oder
  • Angstzustände hinzu.

Grundsätzlich sollten Sie frühestmöglich einen Arzt oder vielmehr Psychotherapeuten um Rat fragen. Je früher Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, desto schneller können Sie von Ihren mentalen Belastungen oder Ängsten befreit werden.

Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen finden Sie zum Beispiel auf dieser Übersichtsseite.

Wie finde ich einen geeigneten Therapeuten?

Ärzte und Psychotherapeuten der einzelnen Regionen finden Sie in der die Online-Suche der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (mehr erfahren). Eine Überweisung von Ihrem Arzt benötigen Sie nicht, um einen Psychologen Ihrer Wahl aufzusuchen. Wichtig ist, dass Sie am besten schon bei der telefonischen Terminvereinbarung abklären, ob eine Kassenzulassung vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, kann die actimonda krankenkasse die Behandlungskosten für Sie in der Regel nicht übernehmen.

Beachten Sie, dass Sie bei den meisten zugelassenen Psychologen mit Wartezeiten von bis zu drei Monaten zu rechnen haben. Gern beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch zu den Möglichkeiten bei akuten Fällen.

Was passiert in den ersten Sitzungen?

Haben Sie einen Termin vereinbart, stellen Sie in den ersten Probegesprächen fest, ob Sie sich mit Ihrem Psychologen wohlfühlen – und umgekehrt. Immerhin offenbaren Sie ihm persönliche Geschehnisse und Gedanken, weswegen eine Therapie auch immer mit Vertrauen zu tun hat. Vielleicht stellt sich nach den Probesitzungen heraus, dass eine Psychotherapie für Sie überhaupt nicht das Richtige ist. Diese sogenannten probatorischen Sitzungen sind für Sie daher kostenlos und werden von Ihrer actimonda krankenkasse bezahlt. Bei einer Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie haben Sie Anspruch auf fünf probatorische Sitzungen, bei der analytischen Psychotherapie stehen Ihnen acht Sitzungen zu.

Sie entscheiden während der Probesitzungen, ob Sie die Therapie mit diesem Psychotherapeuten weiterführen möchten. Es ist deshalb wichtig, dass Sie sich ein Bild von Ihrem Gegenüber machen. Stellen Sie Fragen wie:

  • Welche Methode wird angewendet?
  • Welche Erfahrungen bestehen speziell mit Ihrem Problem?
  • Wie laufen die Sitzungen ungefähr ab?

Auch bei einem anderen Psychologen haben Sie wieder Anspruch auf die angegebenen probatorischen Sitzungen.

Wann kommt eine Soziotherapie für mich infrage?

Die Soziotherapie ist für seelisch schwer kranke Menschen geeignet, die sich zunehmend isolieren. Sind Sie selbst nicht mehr in der Lage, Ihren Alltag eigenständig zu meistern und ärztliche oder verordnete Behandlungen selbstständig wahrzunehmen, erhalten Sie mit der Soziotherapie eine lebenspraktische Anleitung zur Eingliederung in die Gesellschaft. Dabei wird nicht die Krankheit an sich behandelt, vielmehr werden die Auswirkungen ergänzend zu anderen ambulanten mit Ärzten oder Psychotherapeuten gemindert.

Welche Schritte folgen nach den probatorischen Sitzungen?

  • Ärztliche Untersuchung

Haben Sie die probatorischen Sitzungen absolviert, ist in der Regel eine körperliche Untersuchung von einem Mediziner (bspw. Ihrem Hausarzt) erforderlich. So wird eine organische Ursache für die Erkrankung ausgeschlossen.

  • Genehmigung der Therapie

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, stellt Ihr Psychotherapeut mit Ihnen gemeinsam einen Antrag und reicht die Unterlagen bei Ihrer actimonda krankenkasse ein. Sobald wir Ihren Antrag geprüft haben und er den gesetzlichen Vorgaben entspricht, erhalten Sie die Genehmigung für die Therapie.

Was kostet mich eine psychologische Therapie?

  • Die Kosten für die ambulante Verhaltenstherapie, die Psychoanalyse und die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie übernimmt die actimonda krankenkasse für Sie.
  • Bei der Soziotherapie beträgt die Zuzahlung 10 % der kalendertäglichen Kosten, jedoch mindestens 5 € und höchstens 10 € für Versicherte, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Einen Termin bei einem Facharzt finden Sie über die Datenbank der actimonda krankenkasse Facharztterminservice

Facharzttermine

schneller finden

Der Facharztterminservice der Krankenkasse hilft Ihnen, Wartezeiten zu verkürzen: Erfahren Sie hier, wie Terminservicestellen Ihre Arztsuche erleichtern.

Facharztterminservice – Wartezeiten verkürzen und schnelle Anschlussbehandlung sichern

Wenn es bei der Facharztsuche schnell gehen soll, wird der Facharztterminservice Ihrer örtlichen Kassenärztlichen Vereinigung gern für Sie aktiv. So vermeiden Sie längere Wartezeiten und erhalten zeitnah einen Arzttermin in Ihrer Region. Voraussetzung dafür ist, dass

  • Sie gesetzlich krankenversichert sind und
  • Ihre Überweisung vom Arzt mit einem Dringlichkeitsvermerk versehen ist.

Möchten Sie den Facharztterminservice nutzen, um einen Arzttermin beim Frauenarzt oder beim Augenarzt zu erhalten, ist dazu nicht einmal eine Überweisung nötig.

Wie nutze ich den Facharztterminservice?

Ihren örtlichen Facharztterminservice erreichen Sie ganz einfach telefonisch. Hier finden Sie eine Übersicht über die Terminservicestellen, Telefonnummern und Sprechzeiten. Ihre Anfrage wird in eine Datenbank aufgenommen, um freie Termine bei Fachärzten in Ihrer Region zu ermitteln. In der Regel erhalten Sie innerhalb von einer Woche einen Terminvorschlag, wobei die maximale Wartezeit vier Wochen nicht überschreitet. Falls es einmal nicht möglich sein sollte, einen Facharzttermin bei einem niedergelassenen Arzt zu bekommen, vermitteln die Terminservicestellen Ihnen gern einen ambulanten Termin in der geeigneten Fachabteilung eines Krankenhauses.

Können die Terminservicestellen einen Arzttermin bei meinem Wunscharzt vermitteln?

Die Terminservicestellen sind bemüht, schnellstmöglichst für eine weiterführende Diagnostik oder fachärztliche Behandlung zu sorgen. Deshalb ist es leider nicht möglich, einen Facharzttermin bei einem bestimmten Arzt zu buchen: Der nächste freie Termin in der Datenbank, der zu Ihrer Anfrage passt, ist der Termin der Wahl. Auf diese Weise brauchen Sie nicht lange auf Ihren Arzttermin zu warten. Gegebenenfalls kann es jedoch zu einer längeren Anreise kommen, falls kein Facharzt in Ihrer unmittelbaren Umgebung verfügbar ist. Möchten Sie selbst einen Arzt auswählen, empfehlen wir, den Terminservice erst dann zu nutzen, wenn Sie bei Ihrem Wunscharzt keinen zeitnahen Termin erhalten.

Wie finde ich einen geeigneten Facharzt in meiner Nähe?

Wenn Sie eine Überweisung vom Arzt erhalten haben, sollten Sie sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Fachärzte in Ihrer Region infrage kommen. Damit Sie einen zeitnahen Arzttermin online finden können, bietet die Kassenärztliche Vereinigung auf ihrer Homepage eine Online-Arztsuche an. In ihrer Datenbank finden Sie die Adressen und Kontaktdaten niedergelassener Fachärzte in Ihrer Region. Ganz einfach und unkompliziert geht das auch mit der kostenfreien BundesArztsuche-App, mit der Sie via Smartphone Zugang zur Ärzte-Datenbank erhalten. Des Weiteren gelangen Sie über den Link zur Arztsuche der BKK, wo Sie über eine einfache Online-Abfrage den Facharzt Ihrer Wahl finden. Durch die Regionalsuche in der Datenbank können Sie gegebenenfalls schon selbst einen zeitnahen Arzttermin online erhalten, ohne den Facharztterminservice in Anspruch zu nehmen.

Wofür ist der Facharztterminservice nicht zuständig?

Bitte beachten Sie die folgenden Ausnahmen:

  • Die Terminservicestellen vermitteln keine Termine bei Zahnärzten, Kieferorthopäden oder Psychotherapeuten – selbst dann nicht, wenn eine Überweisung vom Arzt vorliegt.
  • Termine bei Kinder- und Jugendärzten und Hausärzten können ebenfalls nicht über den Facharztterminservice koordiniert werden.
  • Auch bei Routineuntersuchungen oder Bagatellerkrankungen können die Terminservicestellen nicht für Sie aktiv werden, da nur dringliche Terminanfragen berücksichtigt werden können.

Facharzttermin absagen – was muss ich beachten?

Wenn Sie einen Arzttermin nicht einhalten können, den der Facharztterminservice Ihnen vermittelt hat, sollten Sie den Termin so früh wie möglich wieder freigeben. So steht der unbesetzte Facharzttermin in der Datenbank wieder für dringliche Anfragen zur Verfügung. Bitte informieren Sie dazu umgehend sowohl den Facharzt als auch den Facharztterminservice – nur dann kann der freigewordene Arzttermin zeitnah wieder vergeben werden. Einen Ausweichtermin kann Ihnen die Terminservicestelle nur zuweisen, wenn Sie noch am gleichen Tag, an dem Sie den Facharzttermin erhalten haben, absagen.

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Kosten für Arzneimittel übernimmt die actimonda krankenkasse Arzneimittel

Arzneimittel - gesetzliche Bestimmungen

Wertvolle Informationen rund um das Thema Arzneimittel und Zuzahlungen finden Sie hier bei Ihrer actimonda.

Arzneimittel: Zuzahlung, Erstattung und Zahlungsbefreiung

Sie gehen zum Arzt, bekommen von diesem ein Medikament verschrieben und reichen das Rezept in der Apotheke ein. Wann Sie das Medikament selbst bezahlen müssen, eine Zuzahlung leisten oder unter welchen Umständen Sie gar nichts zahlen müssen, erfahren Sie hier.

Welche Arzneimittel bezahlt die Krankenkasse nicht?

Viele Arzneimittel sind nicht verschreibungspflichtig, d. h., sie können auch ohne eine ärztliche Verschreibung erworben werden. Diese rezeptfreien Medikamente bezahlt die gesetzliche Krankenkasse in der Regel nicht – auch dann nicht, wenn sie vom Arzt verordnet wurden. Zu den nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten gehören z. B. viele Erkältungsmedikamente sowie homöopathische Mittel oder natürliche Arzneimittel.

Von dieser Regelung ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Ebenso ausgenommen sind Personen mit schweren Erkrankungen, die nicht verschreibungsmittelpflichtige Medikamente oder Naturheilmittel benötigen.

Wann muss ich eine Zuzahlung leisten?

Bei allen verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie rezeptfreien Arzneien, deren Kosten die gesetzliche Krankenkasse ausnahmsweise trägt, müssen Sie eine Zuzahlung (Rezeptgebühr) leisten. Die Zuzahlung beträgt 10 % des Medikamentenpreises, liegt aber mindestens bei 5 € und höchstens bei 10 €. Wenn ein Arzneimittel weniger als 5 € kostet, muss der Patient es aus eigener Tasche bezahlen.

Wer ist von Zuzahlungen befreit?

Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sind von allen Zuzahlungen befreit. Auch Personen, die die sogenannte Belastungsgrenze erreicht haben, müssen keine Zuzahlungen mehr tätigen.

Was ist die Belastungsgrenze?

Die Belastungsgrenze für Zuzahlungen liegt bei 2 % des Bruttojahreseinkommens. Für chronisch Kranke, die besonders viele Medikamente benötigen, beträgt sie 1 %. Was bedeutet das genau?
Wenn die Zuzahlungen mehr als 1 % bzw. 2 % des jährlichen Bruttoeinkommens betragen, müssen Sie keine Zuzahlungen mehr leisten. Hierbei werden nicht nur Zuzahlungen für Arzneimittel angerechnet, sondern auch Posten wie der Eigenanteil bei einem Krankenhausaufenthalt sowie Zuzahlungen bei häuslicher Krankenpflege und Heilmitteln. Ist die Belastungsgrenze erreicht, stellt Ihnen Ihre Krankenkasse eine entsprechende Bescheinigung aus und Sie sind für die restlichen Wochen bzw. Monate eines Jahres von allen Medikamentenzuzahlungen befreit.

Was versteht man unter der Zulassungsbefreiung?

In Deutschland existieren sehr viele Arzneimittel mit fast identischer Zusammensetzung, vergleichbarer Wirkung und Qualität. Große Unterschiede gibt es hingegen beim Preis. Um Ärzte dazu zu motivieren, ihren Patienten ein vom Preis her günstiges Medikament zu verschreiben, sind viele Arzneimittel von einer Zuzahlung befreit. Sie werden als zuzahlungsfreie Arzneimittel bezeichnet.

Der Anreiz der Zuzahlungsbefreiung soll auch Apothekenmitarbeiter dazu bringen, sich für ein solches Medikament zu entscheiden, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen.

Was sind Festbeträge?

Als Festbeträge bezeichnet man Höchstbeträge, die von den Krankenkassen für bestimmte Arzneimittel gezahlt werden. Diese Festbeträge werden für Gruppen von Medikamenten vom Spitzenverband Bund der Krankenkassen festgesetzt. Kostet ein Arzneimittel mehr als der Festbetrag, muss der Patient die Mehrkosten selbst tragen oder sich für ein gleichwertiges Medikament, das dem Festbetrag entspricht. Arzneimittel, die zu einem Preis angeboten werden, der mindestens 30 % unter dem Festbetrag liegt, können von der Zuzahlung befreit werden.

Was sind Rabattverträge?

Um Arzneimittelkosten zu reduzieren, handeln Krankenkassen mit pharmazeutischen Herstellern Preisrabatte aus. Dieses geschieht vor allem für Medikamente, die besonders oft verschrieben werden. Diese Arzneimittel sind entweder komplett oder zur Hälfte von Zuzahlungen befreit. Apotheker sind verpflichtet, diese bevorzugt auszugeben. Voraussetzungen dafür sind:

  • gleiches Anwendungsgebiet
  • identischer Wirkstoff und identische Wirkstärke
  • gleiche Darreichungsform (Tabletten, Saft etc.)
  • gleiche Packungsgröße

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Erst ins Krankenhaus, dann in die Reha - um alles kümmert sich die actimonda krankenkasse Krankenhaus + Reha

Versicherungsschutz: Krankenhaus & Reha

Alles, was Sie zum Thema Krankenhausaufenthalt, Reha und Zuzahlung wissen müssen, erfahren Sie hier bei Ihrer actimonda.

Krankenhaus und Reha – was Sie wissen müssen

Niemand geht gerne ins Krankenhaus. Doch wenn es einmal notwendig ist, ist ein guter Versicherungsschutz ein zuverlässiger Begleiter. Welche Leistungen die Krankenkasse im Falle eines Krankenhausaufenthaltes oder einer Reha-Behandlung übernimmt, lesen Sie hier.

Krankenhausaufenthalt ist nicht gleich Krankenhausaufenthalt

Krankenhausaufenthalte werden je nach Dauer und Art der Behandlung in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Man unterscheidet

  • vollstationäre,
  • teilstationäre sowie
  • vor- und nachstationäre

Behandlungen. Hinzu kommen ambulante Operationen, die in Krankenhäusern durchgeführt werden.

Was ist eine vollstationäre Behandlung?

Eine vollstationäre Behandlung ist der klassische Krankenhausaufenthalt: Sie werden von einem Krankenhaus oder einer Klinik aufgenommen und bleiben dort Tag und Nacht. Die vollstationäre Behandlung umfasst alle medizinisch notwendigen Maßnahmen und Leistungen sowie die Verpflegung und die Unterkunft.

Was ist eine teilstationäre Behandlung?

Bei einer teilstationären Behandlung kommen Sie nur zu den medizinischen Behandlungen selbst ins Krankenhaus und können danach wieder nach Hause gehen. Die Krankenhausaufenthalte sind entsprechend zeitlich begrenzt oder immer wiederkehrend. Ein Beispiel hierfür sind sogenannte Tages- und Nachtkliniken. Teilstationäre Behandlungen erfordern dabei immer auch eine Aufnahme.

Was ist eine vorstationäre bzw. nachstationäre Behandlung?

Bei einer vorstationären Behandlung wird ein Krankenhausaufenthalt vorbereitet: Es werden z. B. notwendige Voruntersuchungen durchgeführt oder Gespräche mit Ärzten anberaumt. Nachstationäre Behandlungen sind nötig, um den Erfolg von medizinischen Eingriffen zu überprüfen. Bei vor- und nachstationären Behandlungen sind weder Verpflegung noch Unterkunft vorgesehen.

Was ist eine ambulante Operation?

Bei einer ambulanten Operation kommen Sie nur zur OP selbst ins Krankenhaus. In der Regel können Sie die Klinik ein paar Stunden nach dem Eingriff wieder verlassen. Wichtig ist, dass Sie nach der Operation nicht allein zu Hause sind und im Notfall jemand da ist, der einen Arzt verständigen kann bzw. Sie ins Krankenhaus begleitet.

Krankenhaus und Reha – welche Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse?

Die Krankenkasse übernimmt im Fall eines Aufenthaltes in einem zugelassenen Krankenhaus oder einer zugelassenen Reha-Klinik alle Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen. Dazu zählen die Kosten für die Behandlung selbst, die Kosten für die Arzneimittel, die Krankenpflege, die Heil- und Hilfsmittel sowie die Kosten für Verpflegung und Unterkunft.

Wer hat Anspruch auf eine Reha?

Die Rehabilitation dient der Wiederherstellung der Gesundheit. Sie wird erforderlich, wenn eine ärztliche Behandlung allein nicht ausreicht. Man unterscheidet eine stationäre Reha von einer ambulanten Rehabilitation. Grundsätzlich kann eine Reha alle vier Jahre beantragt werden, wenn sie von Ärzten als medizinisch notwendig angesehen wird. Unter besonderen Umständen darf die Distanz zwischen zwei Reha-Maßnahmen auch geringer sein. Rehabilitationen haben in der Regel eine Dauer von drei Wochen.

Wer beantragt die Reha?

Den Antrag für eine Rehamaßnahme muss der Patient selbst ausfüllen und einreichen. Allerdings unterstützt der behandelnde Arzt ihn dabei: Er muss einen Bericht erstellen, in der er die Notwendigkeit der Rehamaßnahme ausführlich begründet. Dieser Bericht ist Teil des Antrags und sollte sorgfältig verfasst sein, denn er entscheidet am Ende über die Bewilligung.

Welche Zuzahlungen kommen im Krankenhaus und bei der Reha auf mich zu?

Versicherte über 18 Jahre müssen bei einer vollstationären Behandlung 10 € pro Tag dazuzahlen – für maximal 28 Tage pro Kalenderjahr. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr sowie Entbindende sind von dieser Zahlung befreit. Auch die Kosten für bestimmte Wahlleistungen wie die Unterbringung in einem Ein- und Zweibrettzimmer oder für eine Chefarztbehandlung müssen vom Patienten selbst getragen werden.
Bei Zusatzversicherungen wie einer Krankenhausversicherung übernimmt der Versicherungsträger die Zuzahlungen.

Welche Reha-Maßnahmen werden von der Krankenkasse gezahlt?

Medizinisch notwendige Reha-Maßnahmen wie Physiotherapie, Reha-Sport oder Krankengymnastik werden von der Krankenkasse, von der Rentenversicherung oder der Unfallversicherung übernommen. Wer die Kosten trägt, hängt von der Art der Maßnahme ab: Geht es bei der Reha um den Erhalt der Erwerbstätigkeit, so ist die Rentenversicherung zuständig. Bei einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit muss die Unfallversicherung für die Reha aufkommen. Die Krankenkasse hingegen zahlt, wenn es um eine drohende Pflegebedürftigkeit oder eine Behinderung geht.

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Häusliche Krankenpflege

Häusliche Krankenpflege

Ihre Krankenkasse übernimmt unter gewissen Voraussetzungen die Kosten für eine Haushaltshilfe oder häusliche Krankenpflege. Lesen Sie, was Ihnen zusteht!

Häusliche Krankenpflege: Zuhause sorgenfrei genesen

Es gibt verschiedenen Lebenssituationen, die Hilfe nötig machen und in denen Menschen im Alltag auf Pflege angewiesen sind. Wenn Sie gesundheitlich eingeschränkt sind, sich selbst nicht mehr pflegen können oder Sie zu Hause eine medizinische Versorgung benötigen, übernimmt Ihre actimonda für eine bestimmte Zeit die Kosten für eine geeignete Pflegekraft für Sie.

Wie beantrage ich eine häusliche Krankenpflege?

Voraussetzung für die häusliche Krankenpflege ist, dass niemand mit Ihnen zusammenlebt, der die Betreuung übernehmen kann. Ihr Arzt prüft dies und stellt Ihnen dann eine entsprechende Verordnung aus. Ihre actimonda übernimmt dann – zusätzlich zu den Kosten für die ärztliche Behandlung – die Kosten für geeignete Pflegekräfte.

Was bedeutet häusliche Krankenpflege überhaupt?

Zunächst unterscheidet man zwischen drei Formen der häuslichen Krankenpflege.

  • Behandlungspflege: bspw. die Versorgung von Wunden nach einer Operation, Injektionen oder das Wechseln von Verbänden
  • Grundpflege: bspw. Hilfe bei der Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr, Toilettenbenutzung oder bei der Körperpflege wie Duschen, An- und Auskleiden
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: bspw. Unterstützung beim Einkaufen, bei der Zubereitung von Mahlzeiten oder beim Reinigen der Wohnung (Reinigungskraft)

Um die häusliche Krankenpflege von Ihrem Arzt verordnet zu bekommen, muss eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein.

  • Die stationäre Krankenhausbehandlung kann durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt werden (Krankenhausvermeidungspflege).
  • Die häusliche Krankenpflege ist aus medizinischer Sicht notwendig, um das Behandlungsziel zu erreichen. Solange dies der Fall ist, erhalten Sie häusliche Krankenpflege (Krankenhausvermeidungspflege).
  • Unterstützungspflege: Aufgrund einer schweren Erkrankung liegt der Bedarf einer häuslichen Krankenpflege von bis zu vier Wochen vor – insbesondere gilt dies nach einer Krankenhausbehandlung.

Es kann unter Umständen vorkommen, dass Sie längerfristig auf Unterstützung angewiesen sind. In diesem Fall ist ein Antrag auf Pflegeversicherung zu empfehlen, den Sie von uns erhalten.

Was kostet eine häusliche Krankenpflege?

Haben Sie das 18. Lebensjahr erreicht, ist eine Zuzahlung für die häusliche Krankenpflege notwendig. Diese beträgt

  • für jede Verordnung 10 € und
  • für die ersten vier Wochen je Kalendertag 10 % der Kosten.

Gibt es einen Kostenerstattungsanspruch für Familienangehörige?

Oft kommt die Frage auf, ob Familienangehörige als Ersatzkraft einen Kostenerstattungsanspruch haben. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grade ist dies nicht der Fall. Es ist jedoch grundsätzlich möglich, die Fahrtkosten und den Verdienstausfall in einem angemessenen Verhältnis zu erstatten.

Sind noch Fragen offen?

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Haushaltshilfe

Haushaltshilfe

Unter gewissen Voraussetzungen, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für eine Haushaltshilfe. Erfahren Sie hier, was ihnen zusteht!

Haushaltshilfe: Zuhause sorgenfrei leben

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, weswegen Menschen im Alltag auf Hilfe angewiesen sind. Manchmal können Mütter nach der Geburt nicht selbstständig für sich und das Kind sorgen. Oft ist auch eine schwere Erkrankung die Ursache dafür, dass der Haushalt nicht mehr eigenständig geführt werden kann. Für eine bestimmte Zeit übernimmt Ihre actimonda die Kosten für eine geeignete Haushaltshilfe für Sie.

Voraussetzung dafür ist, dass niemand mit Ihnen zusammenlebt, der die Betreuung übernehmen kann. Ihr Arzt prüft dies und stellt Ihnen dann eine entsprechende Verordnung aus.

Wann sollte ich eine Haushaltshilfe beantragen?

Im Gegensatz zur häuslichen Krankenpflege übernimmt eine Haushalthilfe – wie der Name schon vermuten lässt – ausschließlich Aufgaben in Ihrem Haushalt für Sie. Bei Bedarf betreut die Haushaltskraft außerdem Ihre Kinder. Die medizinische Versorgung gehört nicht dazu.

Anspruch auf eine Haushaltshilfe haben Sie zum Beispiel während der Schwangerschaft oder bei Folgen der Entbindung, die es Ihnen nicht mehr ermöglichen, Ihren Haushalt eigenständig zu erledigen. Lebt ein behindertes Kind in Ihrem Haushalt, das auf Hilfe angewiesen ist, stehen Ihnen ebenfalls eine Haushaltshilfe und Kinderbetreuung zu.

Haben Sie keine Kinder zu versorgen, können aber aufgrund einer schweren Erkrankung – beispielsweise nach einem Krankenhausaufenthalt – die Aufgaben zu Hause nicht mehr stemmen? Auch dann besteht ein Anspruch auf eine Haushaltshilfe.

Voraussetzung dafür ist hier ebenfalls, dass keine andere mit Ihnen zusammenlebende Person die Aufgaben übernehmen kann.

Wie beantrage ich eine Haushaltshilfe?

Möchten Sie folglich einen Antrag auf eine Hilfe im Haushalt stellen, nehmen Sie am besten Kontakt zu uns auf. In einem persönlichen Gespräch erörtern wir Ihre Situation gemeinsam und beraten Sie über die folgenden Schritte. Kommt eine Haushaltshilfe tatsächlich für Sie infrage, benötigen Sie eine Bescheinigung von Ihrem Arzt über die Notwendigkeit einer Haushaltshilfe.

Was kostet eine Haushaltshilfe?

Ihre Zuzahlung für eine Haushaltshilfe beträgt 10 % der kalendertäglichen Kosten – jedoch täglich mindestens 5 € und höchstens 10 €.

Gibt es einen Kostenerstattungsanspruch für Familienangehörige?

Oft kommt die Frage auf, ob Familienangehörige als Ersatzkraft einen Kostenerstattungsanspruch haben. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grade ist dies nicht der Fall. Es ist jedoch grundsätzlich möglich, die Fahrtkosten und den Verdienstausfall in einem angemessenen Verhältnis zu erstatten.

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Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Übernahme von Fahrtkosten

Lesen Sie hier, welche Leistungen Sie von der actimonda erhalten.

Fahrtkostenerstattung bei stationärer Behandlung

Wenn ein medizinischer Notfall eintritt, muss in vielen Fällen ein Krankenwagen gerufen werden. Die entstandenen Fahrtkosten für den Krankentransport übernimmt in der Regel Ihre Krankenkasse. Und das unabhängig davon, ob Sie stationär aufgenommen oder nur in der Notaufnahme versorgt werden und anschließend das Krankenhaus wieder verlassen.

Entscheidend ist, ob Ihr Gesundheitszustand während der Fahrt eine fachliche Betreuung erfordert wie beispielsweise die Hochlagerung des Beins oder die Stabilisierung des Kreislaufs. Dies kann oft nur durch den Einsatz eines Rettungswagens gewährleistet werden.

Fahrtkostenerstattung bei ambulanter Behandlung

Sie müssen sich einer medizinisch notwendigen ambulanten Behandlung bei einem Facharzt oder in einer Klinik unterziehen? Dann übernimmt Ihre Krankenkasse in einigen Ausnahmefällen die Erstattung Ihrer Fahrtkosten:

  • für Krebspatienten, die eine Chemo- oder Strahlentherapie benötigen,
  • für die lebensnotwendige Durchführung einer regelmäßigen Dialyse im Krankenhaus,
  • wenn durch die ambulante Behandlung oder Operation eine stationäre Krankenhausbehandlung vermieden wird,
  • wenn Sie dauerhaft in Ihrer Mobilität so eingeschränkt sind, dass eine selbständige Fahrt mit dem privaten PKW oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht möglich ist.

Bitte beachten Sie:

Ob die Voraussetzungen für eine komplette Fahrtkostenerstattung bei ambulanter Behandlung vorliegen, prüft Ihre actimonda im Einzelfall. Senden Sie uns Ihre ärztliche Verordnung noch vor dem Beginn der ambulanten Behandlung zu und teilen Sie uns mit, ob Sie die Fahrten zur Behandlung mit einem Taxi oder Krankenwagen antreten werden.

Zuzahlungen zu Fahrtkosten

Wie bei der Verordnung von Arzneimitteln ist auch die Zuzahlung bei Fahrtkosten für die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen gesetzlich festgelegt. Als gesetzliche Krankenkasse sind wir demnach verpflichtet, eine Zuzahlung in Höhe von 10 % der Fahrtkosten je Hin- und Rückweg zu erheben. Sie übernehmen mindestens 5 € und maximal 10 € pro Fahrt zur Behandlung beim Arzt und für den Rückweg. Das gilt auch für Fahrten mit Kindern und Jugendlichen.

Und die Fahrtkosten für Ihre Kur?

Ob die Fahrtkosten von Ihrer Krankenkasse übernommen werden, hängt von der Art der Kur ab. Bei stationären Vorsorge- und Reha-Kuren trägt Ihre Krankenkasse die Kosten für An- und Abreise. Bereits vor dem Antrag einer Kur- oder Reha-Maßnahme beraten wir Sie gern.

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Behandlungsfehler richtig handhaben

Behandlungsfehler haben negative gesundheitliche Folgen. Bei Verdacht auf Fehldiagnosen oder Ärztefehler unterstützt Sie die actimonda Patientenberatung.

Was versteht man unter einem Behandlungsfehler?

Nach der aktuellen Rechtslage handelt es sich um einen Behandlungsfehler, wenn die Behandlung durch den Arzt oder Angehörige anderer Heilberufe nicht ordnungsgemäß erfolgt ist. Für die Ordnungsmäßigkeit sind die zum Zeitpunkt der Behandlung allgemein anerkannten Standards in der Medizin maßgeblich. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie oder Angehörige von einem Behandlungsfehler betroffen sind, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre actimonda.

Welcher Art können Behandlungsfehler sein?

Grundsätzlich können alle Bereiche der ärztlichen oder heilenden Tätigkeit von einem Behandlungsfehler betroffen sein beispielsweise durch:

  • Fehler ausschließlich medizinischer Art
  • Fehler in den organisatorischen Abläufen
  • Fehler durch nachgeordnetes oder zuarbeitendes Personal
  • Fehler aufgrund von fehlender, unkorrekter, unverständlicher und nicht vollständiger Aufklärung über medizinische Eingriffe
  • Fehler aufgrund von fehlender, unkorrekter, unverständlicher und nicht vollständiger Aufklärung über Risiken und Folgen von medizinischen Eingriffen

All diese Arten von Behandlungsfehlern sind gemäß dem Medizinrecht eine Verletzung von Pflichten aus dem Behandlungsvertrag. Es ist zu prüfen, ob Sie als Patient oder Patientin gegen die behandelnden Personen beziehungsweise Institutionen einen Schadensersatzanspruch geltend machen können.

Wie gehen Sie bei einem Behandlungsfehler vor?

Der erste Schritt bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler ist die Kontaktaufnahme zur Patientenberatung der actimonda. Im Rahmen eines standardisierten und dokumentierten Behandlungsfehlermanagements unterstützen wir Sie bei:

  • der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen wie Schmerzensgeld
  • der Einholung einer zweiten ärztlichen Meinung
  • Spezialistenempfehlungen und Facharztvermittlung
  • Fragen zum Medizinrecht
  • der Einholung eines Sachverständigengutachtens bei dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse
  • vielen weiteren Fragen rund um Fehldiagnosen und ärztliche Fehlleistungen

Welche weiteren Schritte sind bei einem vermuteten Behandlungsfehler erforderlich?

Im Rahmen der Gespräche über den vermuteten Behandlungsfehler wird Sie die Krankenkasse um weitere Unterlagen für eine orientierende Wertung bitten. Der Fall und die eingereichten Unterlagen werden zur Begutachtung dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) vorgelegt. Bestätigt sich die Vermutung, dass ein Behandlungsfehler vorliegt, erstellen die ärztlichen Fachkräfte des MDK ein wissenschaftlich begründetes Gutachten. Auf dieser Basis können Sie einen außergerichtlichen oder gerichtlichen Weg zur Zahlung von Schmerzensgeld suchen.

Bei der actimonda betreut und berät Sie Ihr persönlicher Ansprechpartner. Er kennt Ihre individuellen Befindlichkeiten und verfügt über Kontakte sowohl zum ärztlichen Fachpersonal als auch zum Medizinischen Dienst der Krankenkasse.

Für weitere Infos zum Thema lesen Sie auch unsere Broschüre Behandlungsfehler.

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Krankengeld: Tipps zur Dauer und Höhe

Krankengeld gibt es bei einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als 6 Wochen. Wer Leistungen in welcher Höhe bekommt, lesen Sie hier.

Wann haben Sie Anspruch auf Krankengeld?

Wenn Sie als Arbeitnehmer krankgeschrieben wurden, zahlt Ihr Arbeitgeber Ihr normales Gehalt bis zu sechs Wochen weiter. Der Gesetzgeber sieht vor, dass danach ein Anspruch auf Krankengeld besteht: Sobald Sie von Ihrem behandelnden Arzt wegen einer Erkrankung länger als sechs Wochen arbeitsunfähig geschrieben sind, bekommen Sie Krankengeld ausgezahlt. Die actimonda berät Sie gerne zu allen Fragen rund um dieses Thema.

Was ist Krankengeld und wozu dient es?

In der gesetzlichen Krankenversicherung stellt das Krankengeld einen Entgeltersatz für Arbeitnehmer dar. Auch als Selbstständiger, Freiberufler, Künstler oder Publizist können Sie einen Anspruch auf Krankengeld geltend machen, vorausgesetzt, Sie sind über die Künstlersozialkasse versichert.

Ab wann ist Krankengeld von der Krankenkasse zu zahlen?

Das Krankengeld wird ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit gezahlt. Voraussetzung ist, dass es sich um dieselbe Erkrankung handelt und Sie von Ihrem behandelnden Arzt ununterbrochen krankgeschrieben werden. Unmittelbar nach Erhalt jeder einzelnen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung reichen Sie diese bei der actimonda ein oder bitten Ihren Arbeitgeber, die Atteste weiterzuleiten. So kann sich der Zeitpunkt, ab wann Krankengeld zu zahlen ist, nicht verzögern.

Warum wird Krankengeld erst nach 6 Wochen gezahlt?

In den ersten Wochen der Arbeitsunfähigkeit mit ärztlichen Attesten erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung. Danach springt die actimonda ein und sorgt mit der Krankengeldzahlung dafür, dass Sie in Ruhe wieder gesund und arbeitsfähig werden können.

Wie lange bekommen Sie Krankengeld?

Dauert die Krankschreibung länger als sechs Wochen, zahlt Ihre actimonda maximal 78 Wochen Krankengeld, wenn Sie wegen ein und derselben Erkrankung ununterbrochen arbeitsunfähig sind.

In welcher Höhe haben Sie Anspruch auf Krankengeld?

Die Höhe des Krankengeldes richtet sich nach dem letzten monatlichen und regelmäßigen Einkommen vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit. In der Regel beträgt das Krankengeld 70% des Bruttoeinkommens, aber maximal 90 % des Nettoeinkommens. Erhalten Sie Einmalzahlungen wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, werden diese Beträge mitberücksichtigt. Der gesetzliche Höchstbetrag an Krankengeld pro Tag beträgt 101,50 € (ab 2018 103,25 €). Die konkrete Höhe Ihres Anspruches erfahren Sie, sobald Sie mit Ihrem Antrag die erforderlichen Unterlagen eingereicht haben.

Wie sieht Ihr Versicherungsschutz in der Sozialversicherung bei Zahlung von Krankengeld aus?

Solange Sie Krankengeld beziehen, besteht ein beitragsfreier Versicherungsschutz in der Krankenversicherung. Von Ihrem Krankengeld entrichten Sie die geltenden Beitragssätze an die Arbeitslosen-, Renten-, und Pflegeversicherung. Die actimonda übernimmt die Arbeitgeberanteile.

Wie stellen Sie einen Antrag auf Krankengeld?

Legen Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung innerhalb der gesetzlichen Frist von einer Woche bei Ihrem Arbeitgeber und der actimonda vor. Ihr Arzt hat für diesen Zweck die erforderlichen Formulare vorliegen. Die actimonda prüft Ihren Anspruch und setzt sich umgehend mit Ihnen in Verbindung.

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