Glücklich sein durch Selbstfürsorge - hier gibt es die Tipps dazu

Selbstfürsorge - sei dir wichtig, du zählst!

An was denkst du, wenn du das Wort Selbstfürsorge hörst? An einen Abend nur für dich? An einen Wellnesstag in unregelmäßigen Abständen oder ein Schaumbad am Wochenende?
Selbstfürsorge ist viel mehr als das! Denn es geht darum, sich im Alltag regelmäßig Zeit für sich selbst zu nehmen und auf sich und seine Bedürfnisse zu achten.
Doch wie kann das in unserem schnelllebigen und getakteten Alltag gelingen? Vor allem, weil wir doch eigentlich wirklich gar keine Zeit haben, uns jetzt auch noch um uns selbst zu kümmern
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Warum Selbstfürsorge wichtig ist

Unser Alltag ist auf Effizienzmaximierung ausgelegt. Wir versuchen immer mehr To Dos in immer weniger Zeit zu erledigen und dabei zusätzlich darauf zu achten, dass es auch wirklich allen Menschen um uns herum gut geht. Was wir dabei leider viel zu oft vergessen: uns selbst!
Wir räumen uns häufig erst dann Zeit für uns selbst ein, wenn wir bereits das Gefühl haben, völlig ausgelaugt zu sein. Und das tut weder dem eigenen Körper gut, noch können wir in einem solchen Zustand fürsorglich mit unseren Mitmenschen umgehen. Denn genauso, wie du im Falle eines Ernstfalles im Flugzeug deinen Mitpassagieren erst dann helfen kannst, wenn du deine eigene Sauerstoffmaske aufgezogen hast, kannst du deinen Mitmenschen im Alltag nur mit Empathie, Freundlichkeit, Offenheit und Akzeptanz begegnen, wenn du ebenso fürsorglich mit dir selbst umgehst.
Ziel sollte es demnach sein, Selbstfürsorge als festen Bestandteil in deinen Alltag zu integrieren und so darauf zu achten, nicht auf der Strecke zu bleiben.
Wie das geht, zeigen wir dir in den folgenden Abschnitten!

Ebenen der Selbstfürsorge

Selbstfürsorge meint, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und darauf zu achten, was man benötigt, um energiegeladen und glücklich durch den Alltag zu gehen.
Hierbei gibt es fünf Ebenen, auf denen wir für uns selbst sorgen können:

  • Körperlich: Achte auf deine Gesundheit und höre auf deinen Körper! Was tut im gut, was gibt ihm Energie? Was hilft ihm langfristig physisch gesund zu bleiben? Was tut ihm vielleicht aber auch nicht gut?
  • Emotional: Höre in dich hinein! Wie würdest du zurzeit dein emotionales Wohlbefinden bewerten? Was beeinflusst deine Stimmung positiv? Was wirkt sich negativ auf deine psychische Verfassung aus?
  • Intellektuell: Setze dich mit dir selbst auseinander! Welche Gedanken und Glaubensätze prägen dein Leben? Wie kann es dir gelingen, dich persönlich weiterzuentwickeln und neue Dinge zu lernen?  
  • Sozial: Nimm dir Zeit für gemeinsame Zeit! Mit welchen Menschen verbringst du am liebsten Zeit? Beim wem kannst du genauso sein, wie du bist? Gibt es Menschen in deinem Leben, die dir eher Energie rauben, als dir Energie zu geben?
  • Spirituell: Finde deinen Weg! Für welche Werte lebst du? Was ist dein Sinn des Lebens? Wofür bist du besonders dankbar? Was inspiriert dich besonders?

Nimm dir doch tatsächlich einmal Zeit und gehe diese fünf Ebenen für dich persönlich durch.
Wie kann es dir gelingen auf diesen Ebenen Gewohnheiten aufzubauen, die dich dauerhaft daran erinnern, in deinem von außen bestimmten Alltag den Blick immer mal auf dich und dein Inneres zu richten? Welche Ebenen sind dir dabei besonders wichtig?
Vielleicht gelingt es dir dadurch außerdem, die Denk- und Verhaltensweisen aufspüren, die dir Energie rauben und diese dann loszulassen.
Du wirst merken: Diese Schritte verändern das Stresserleben und machen resilienter. Und vielleicht helfen sie dir sogar dabei, Situationen, in denen du früher gedachte hast „Ich muss das jetzt machen“ in „Ich darf/ will das jetzt machen“-Situationen umzuwandeln.

Umsetzungstipps für den Alltag

Nachfolgend erhältst du von uns ein paar Vorschläge, wie dir mehr Selbstfürsorge im Alltag nach und nach gelingen kann.
Hier kommen Alltagstipps, mit denen du dir selbst etwas Gutes tust, ohne, dass du dafür extra Zeitaufwand einplanen musst:

  • Achte auf ausreichend und guten Schlaf
  • Trinke täglich mindestens 2 Liter (stilles) Wasser
  • Achte auf frische, gesunde und nährstoffreiche Ernährung
  • Bau mehr Bewegung in deinen Alltag ein, indem du schaust, wie du Alltagsaktivitäten (z.B. Weg zur Arbeit) bewegungsintensiver gestalten kannst.
  • Lerne positiv zu denken, denn auch negative Situationen, weisen auf den zweiten oder dritten Blick, doch die ein oder andere positive Eigenschaft auf.
  • Sorge für ein bisschen Abwechslung, indem du auch mal neue Dinge ausprobierst oder Dinge anders, als gewohnt, angehst
  • Lerne, NEIN zu sagen, wenn dir etwas nicht gut tut

Schau außerdem, dass du dir jeden Tag ein bisschen Zeit nur für dich blockst. Sozusagen ein Date mit dir selbst, als fester Termin in deinem Kalender! Zeit, in der du die Prio Nummer 1 in deinem Leben bist.
Weitere Tipps erhältst du in unserem Podcast zum Thema Selbstfürsorge, den du im Download-Bereich herunterladen kannst!

Du siehst: Es sind die kleinen und regelmäßigen Momente nur für dich, die den Unterschied machen und dich langfristig leistungsfähig und gesund halten!
Besser als ein Wellnesstag alle 4 Wochen, an dem du versuchst, Kraft, Energie und Ich-Zeit für den gesamten Monat aufzusaugen, ist es, in deinem Alltag dafür zu sorgen, dass du erst gar nicht in ein so großes Energietief fällst, aus dem du dich wieder rausziehen musst.
Als Starthilfe für regelmäßige Selbstfürsorgemomente haben wir für dich eine 30 Tage-Selbstfürsorge-Challenge entwickelt, welche du im Downloadbereich findest. Sie soll dir Inspirationen für einen fürsorgenden und liebevollen Umgang mit dir selbst geben. Viel Spaß damit!

Selbstfürsorge - Tipps für den Alltag

Damit Du nicht zu kurz kommt.

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