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Die Top-Adresse für Ihre Gesundheit


Spüren Sie die Lust am Leben und ziehen Sie Ihr Ding durch. Das gelingt am besten, wenn Sie fit und voller Elan sind. Deshalb sollten Sie Ihre Gesundheit entspannt der actimonda anvertrauen - Ihrer einzigartigen Krankenversicherung!
 

Warum benötige ich eine Krankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung unterstützt Sie finanziell, wenn die Gesundheit nicht mitspielt und Sie Hilfe benötigen. Mit der elektronischen Gesundheitskarte stehen Ihnen beispielsweise sämtliche Ärzte mit Kassenzulassung offen - in ganz Deutschland. Abgerechnet wird einfach über die Karte. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern zusätzlich vielen anderen Menschen, die dringend behandelt werden müssen. Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert nach dem Solidarprinzip: Die Gemeinschaft stärkt - mit gezahlten Beiträgen - den Einzelnen!
 

Wie hoch ist der Beitrag zur Krankenversicherung?

Ihr Beitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen. Dazu zählt zum Beispiel Ihr Gehalt. Von Ihrem Gehalt geht ein gewisser Prozentanteil für die Krankenversicherung ab. Der prozentuale Beitragssatz sorgt für Fairness. Menschen mit geringem Einkommen zahlen weniger Beitrag als Menschen mit hohem Einkommen.
 

Wie hoch ist der Beitragssatz in der Krankenversicherung?

Aktuell liegt er bei 14,6 Prozent. Hinzu kommt noch der individuelle Zusatzbeitrag, den jede gesetzliche Krankenkasse erhebt.
 

Wie hoch ist der Zusatzbeitrag bei der actimonda?

Die actimonda hat momentan einen fairen Zusatzbeitrag von 1,4 Prozent.
 

Wer errechnet meinen Beitrag zur Krankenversicherung?

Bei Arbeitnehmern errechnet der Arbeitgeber die Beitragshöhe. Dabei wird der Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung – 14,6 Prozent –jeweils zur Hälfte geteilt. Das Gleiche gilt für den actimonda-Zusatzbeitrag von 1,4 Prozent. So zahlen Sie und Ihr Arbeitgeber jeweils 8 Prozent Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung. Die prozentualen Beitragsanteile beziehen sich auf Ihr Brutto-Gehalt. Den gesamten Beitrag leitet Ihr Arbeitgeber weiter. Selbstständige überweisen ihren Beitrag eigenständig. Die Höhe wird generell anhand des Einkommens von der actimonda errechnet. Selbstständige zahlen den kompletten Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung selbst. Dieser liegt bei 14 Prozent. Wenn im Krankheitsfall ein Krankengeld gewünscht ist, kann der allgemeine Beitragssatz gewählt werden. Der Zusatzbeitrag Ihrer actimonda kommt auch bei Selbstständigen noch hinzu.
 

Wer bekommt den Beitrag?

Ihr Arbeitgeber oder der Selbstständige leitet den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung an die actimonda weiter. Dort bleibt der Beitrag nicht lange. Taggleich wird er an den Gesundheitsfonds weitergeleitet. Ihre actimonda bekommt dann für jeden Versicherten bestimmte Pauschalen aus dem Gesundheitsfonds.
 

Wird mein ganzes Gehalt herangezogen, um den Beitrag zu berechnen?

Ihr Beitragsanteil als Arbeitnehmer richtet sich grundsätzlich nach Ihrem Brutto-Gehalt. Das gilt zumindest, bis die Beitragsbemessungsgrenze erreicht ist. Wird diese Obergrenze mit dem Brutto-Gehalt überschritten, bleibt der darüber liegende Verdienst beitragsfrei. Das gilt natürlich auch für Selbstständige und andere freiwillig Versicherte. Im Jahr 2020 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei monatlich 4.687,50 Euro. Der Gesetzgeber passt sie regelmäßig an.
 

Gibt es bei der actimonda eine Gesundheitsprüfung?

Die actimonda ist Teil der gesetzlichen Krankenversicherung. Ihre Gesundheit prüfen wir vorab nicht. Auch Ihr Alter spielt für die Beitragsberechnung keine Rolle.
 

Gesundheitspartner gesucht? actimonda krankenkasse!

Das gewisse Extra, veredelt mit einem Schuss Abwechslung! Das bietet Ihnen die actimonda krankenkasse. Setzen Sie auf Angebote, die genau zu Ihnen passen. Gewinnen Sie einen Gesundheitspartner, für den Sie eines sind: einzigartig!

Melden Sie sich einfach kurz bei uns:
Fon: 0241/900 660
 

Wer kann die actimonda krankenkasse wählen?

Die actimonda kümmert sich gerne um die Gesundheit von:

Was ist ein Arbeitnehmer?

Zu den Arbeitnehmern zählen Angestellte und Arbeiter, die ein Gehalt beziehen. Innerhalb einer gewissen Gehaltsspanne unterliegen Arbeitnehmer dem Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung. Als Pflichtversicherte treten sie zum Beispiel der actimonda bei und genießen einzigartige Extras für ihre Gesundheit!

In welcher Gehaltsspanne unterliege ich dem Schutz in der gesetzlichen Krankenversicherung?

Wenn Sie monatlich mehr als 450 Euro verdienen, ohne dabei die 5.212,50 Euro monatlich (62.550 Euro jährlich) zu übersteigen, sind Sie pflichtversichert. Dadurch genießen Sie einige Vorteile!

Worin liegen meine Vorteile?

Ihre Beiträge werden automatisch von Ihrem Arbeitgeber abgeführt. Das macht es für Sie komfortabel. Sie gönnen sich das komplette Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherung. Hinzu kommen alle Highlights der actimonda. Rechnen, Überweisen und Zahlungsfristen sparen Sie sich. Außerdem übernimmt Ihr Arbeitgeber einen Beitragsanteil für Sie.

Welchen Beitragsanteil trage ich?

Der allgemeine Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei 14,6 Prozent. Sie übernehmen 7,3 Prozent, die andere Hälfte zahlt Ihr Arbeitgeber. Das gleiche gilt für den Zusatzbeitrag der actimonda von 1,4 Prozent. So zahlen sie und Ihr Arbeitgeber jeweils 8 Prozent.

Wie berechnet sich mein Beitragsanteil?

Monatliches Gehalt: 3.100,00 Euro brutto

3.100,00 Euro x 7,3 Prozent = 226,30 Euro
3.100,00 Euro x 0,7 Prozent = + 21,70 Euro
Arbeitnehmeranteil = 248,00 Euro

Was passiert, wenn ich mehr verdiene als die 62.550 Euro jährlich?

Dieser Betrag stellt die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAE) dar. Übersteigen Sie diese Grenze und die JAE des kommenden Jahres, werden Sie freiwilliges Mitglied der actimonda. In diesem Fall erhalten Sie ebenfalls volle Leistungen aus der gesetzlichen Krankenversicherung. Auch die Extras der actimonda verwöhnen Ihre Gesundheit. Beiträge zur Krankenversicherung zahlen Sie nur bis zu 4.687,50 Euro monatlich – der Beitragsbemessungsgrenze. Darüber hinaus ist Ihr monatliches Gehalt beitragsfrei. Der Beitragseinzug kann weiterhin automatisch über Ihren Arbeitgeber erfolgen.

Azubi – der Auszubildende

Was ist ein Azubi?

Freuen Sie sich auf das Abenteuer Ausbildung. Das ist der erste Schritt um sich beruflich zu verwirklichen und privat auf eigenen Beinen zu stehen. Doch bevor berufliches Durchstarten angesagt ist, heißt es zuerst: Wissen aneignen und spezielle Fähigkeiten erlernen. Das geht in der Ausbildung. In Deutschland gibt es rund 300 anerkannte Ausbildungsberufe. Wer angestellt ist, um einen solchen Ausbildungsberuf zu erlernen, ist ein Auszubildender - kurz Azubi. In den Betrieben selbst sind auch Begriffe wie Lehrling oder Stift gängig, die auch für Azubis stehen. Häufig lernen Azubis dual: Sie arbeiten im Betrieb und gehen zur Berufsschule. Eine anerkannte Ausbildung dauert rund drei Jahre. Den rechtlichen Rahmen für eine Ausbildung steckt das Berufsbildungsgesetz ab.

Wie werde ich Azubi?

Haben Sie im schriftlichen Einstellungstest überzeugt und im Vorstellungsgespräch geglänzt, ist eines zum Greifen nah: der Ausbildungsvertrag! Ist das Schriftstück von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber unterschrieben, kann die Ausbildung beginnen.

Was steht in einem Ausbildungsvertrag?

Darin sind zum Beispiel der Beginn und die Dauer der Ausbildung, die wöchentliche Arbeitszeit, der Dienstort, Probezeit und weitere Details geregelt. Oft wird auch die fachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte in den Vertrag aufgenommen.

Welche Rechte habe ich als Azubi?

Grundsätzlich stehen Ihnen ähnliche Rechte zu, wie allen Arbeitnehmern des Unternehmens. Es gibt überwiegend ein Gehalt, die sogenannte Ausbildungsvergütung. Auch der Urlaub ist ein beliebter Wunsch, der Ihnen zusteht.

Welche Pflichten gehe ich als Azubi ein?

Als Azubi müssen Sie lernbereit sein und an Schulungen teilnehmen. Ziel ist es zudem die Abschlussprüfung zu schaffen und an der Zwischenprüfung erfolgreich teilzunehmen. Die Arbeiten im Betrieb selbst gilt es sorgfältig zu erledigen. Bei Krankheit hilft es nicht mehr die Eltern vorzuschicken, sondern Eigeninitiative ist gefragt. Die erlernten Fähigkeiten werden im Berichtsheft dokumentiert, das gut zu pflegen ist.

Ich bin doch versichert. Warum soll ich eine Krankenkasse wählen?

Während Ihrer Schulzeit sind Sie über ein Elternteil mitversichert. Das ist die Familienversicherung. Die Familienversicherung hilft Kindern und Ehepartnern, die kein eigenes Einkommen haben. Sie gewinnen beitragsfrei den vollen Leistungsumfang in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ist sehr gut für die Familienkasse und noch besser für Ihre Gesundheit. Mit der Ausbildungsvergütung fließt Geld in Ihr Portemonnaie – regelmäßig. Deshalb endet die Familienversicherung und Sie wählen Ihre Krankenkasse – zum Beispiel die actimonda – und sind dann Mitglied!

Was ist ein Mitglied?

Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen Beiträge. Mit diesen Geldern wird die Gesundheit vieler Menschen gestärkt – und natürlich die eigene!
Warum sollte ich Mitglied bei der actimonda werden?

  • Empfohlene Reiseimpfungen weltweit
  • professionelle Zahnreinigungen
  • die sportmedizinische Untersuchung und
  • eine Online-Geschäftsstelle

das ist up to date! Diese Highlights gibt es bei der gesetzlichen Krankenversicherung eigentlich nicht. Das sind besondere Leistungen der actimonda – für Sie und Ihre Gesundheit! Beim Verbraucherportal krankenkasseninfo.de wurden wir im Azubi-Test 2/2019 zum wiederholten Mal mit „sehr gut“ ausgezeichnet.

Wie werde ich Mitglied bei der actimonda?

Einfach den Aufnahmeantrag ausfüllen! Zum Berufsstart geht es dann los. Ihr Arbeitgeber erhält automatisch eine Mitgliedsbescheinigung. Er weiß dann genau, dass Sie bei uns versichert sind und führt die Beiträge ab.

Kann ich auch nach der Ausbildung bei der actimonda versichert bleiben?

Ja, das geht natürlich. Werden Sie im Betrieb übernommen, müssen Sie nichts weiter tun. Wechseln Sie Ihren Arbeitgeber, sagen Sie uns einfach kurz bescheid. Wir helfen Ihnen gerne!

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Was sind Selbstständige?

Selbstständige sind ihr eigener Chef. In Ihren Entscheidungen sind sie frei. Sie leben Ihre Visionen und Ideen aus. Ihr Einkommen beziehen sie aus einem angemeldeten Gewerbe, über das sie selber Buch führen. Wer unabhängig sein Geld verdient ist risikobereit. Damit der Laden erfolgreich läuft, ist Gesundheit sehr wichtig. Deshalb sollten auch Selbstständige eine passende Krankenversicherung abschließen!

Wie kann ich mich als Selbstständiger versichern?

Als hauptberuflich Selbstständiger haben Sie die Wahl: gesetzliche oder private Krankenversicherung? Die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Wählen Sie eine gesetzliche Krankenversicherung ist die actimonda eine Top-Adresse für Sie. Ihnen bieten wir eine freiwillige Mitgliedschaft an.

Was bedeutet freiwillige Mitgliedschaft?

Selbstständige sollen so flexibel bleiben wie möglich. Deshalb können sie ihren Versicherungsschutz frei wählen. Natürlich bietet die actimonda Selbstständigen exklusive Angebote für die Gesundheit an. Wer diese Vorteile genießen möchte, kann der actimonda freiwillig beitreten. Neben den Extras der actimonda nehmen Selbstständige zusätzlich die Vorzüge der gesetzlichen Krankenversicherung mit. Zum Beispiel die beitragsfreie Familienversicherung für Ehegatten und Kinder. Alter und Gesundheit sind in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht relevant.

Welche Extras bietet mir die actimonda?

Prämierte Leistungen und ein ausgezeichneter Service stehen Ihnen gut zu Gesicht! Profitieren Sie von:

  • professionellen Zahnreinigungen,
  • Gesundheitskursen,
  • Bonusprogramm für ein gesundes Leben,
  • Zuschuss für empfohlene Schutzimpfungen weltweit,
  • natürliche Arzneimittel,
  • sportmedizinische Untersuchung,
  • Online-Geschäftsstelle,
  • und Zahnersatz aus Deutschland zu unschlagbaren Preisen.

Welchen Beitrag zahle ich bei der actimonda?

Selbstständige können den Beitragssatz wählen. Möchten Sie sich mit Krankengeld absichern, zahlen Sie den allgemeinen gesetzlichen Beitragssatz von 14,6 Prozent. Verzichten Sie auf das Krankengeld sinkt der Beitragssatz auf 14 Prozent ab. Hinzu kommt der faire Zusatzbeitrag in Höhe von 1,4 Prozent.

Welches Einkommen zieht die gesetzliche Krankenversicherung für die Beiträge heran?

Grundsätzlich werden bei Selbstständigen und Freiberuflern alle Einnahmen zum Lebensunterhalt herangezogen, um die Beiträge zu berechnen.

Dazu zählen insbesondere Einnahmearten wie:

  • steuerrechtliche Gewinne aus der Selbstständigkeit
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen
  • Einnahmen aus Vermietung / Verpachtung
  • Arbeitsentgelt
  • Renten und Versorgungsbezüge
  • sowie eventuell weiteres Einkommen.

Eine Aufrechnung von positiven Einnahmen mit negativen Einnahmen aus unterschiedlichen Einnahmearten ist nicht möglich. So darf der steuerrechtliche Gewinn aus der Selbstständigkeit nicht mit Verlusten bei Vermietung und Verpachtung verrechnet werden. Positive sowie negative Einkünfte aus Kapitalvermögen können hingegen aufgerechnet werden. Sie stammen aus der gleichen Einnahmeart.

Wie weise ich der actimonda mein Einkommen nach?

Bitte reichen Sie uns dazu den aktuellen Einkommenssteuerbescheid ein.

Wird mein komplettes Einkommen zur Beitragsberechnung herangezogen?

Im Höchstfall werden monatlich 4.687,50 Euro für die Beitragsberechnung in der Krankenversicherung herangezogen. Ihr weiteres Einkommen ist über diese Grenze hinaus beitragsfrei.

Gibt es für die Beitragsberechnung einen Mindestbetrag?

Ja! Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung legt monatlich mindestens 1.061,67 Euro für die Beitragsberechnung zugrunde. Erzielen Sie weniger Einkommen, berechnet sich der Beitrag trotzdem von dieser Grenze aus. Deshalb trägt sie den Namen Mindestbeitragsbemessungsgrenze. Übersteigt Ihr Einkommen diesen Wert, berechnen sich die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung aus den tatsächlichen Einnahmen. Dies jedoch nur bis zur Höchstbeitragsbemessungsgrenze. Diese liegt derzeit bei monatlich 4.687,50 Euro. Einkommen, das diesen Wert übersteigt, bleibt beitragsfrei.

Ich bin Existenzgründer und habe noch keinen Einkommenssteuerbescheid. Was soll ich tun, um mein Einkommen nachzuweisen?

Sie können Ihr Einkommen schätzen. Bitte bleiben Sie dabei so realistisch wie möglich. Die actimonda errechnet die Beiträge vorläufig, anhand Ihrer Angaben. Sobald Ihr Einkommenssteuerbescheid für das Kalenderjahr vorliegt, werden Ihre Beiträge rückwirkend und endgültig berechnet. Daraus kann sich für Sie eine Nachzahlung oder eine Erstattung ergeben.

Gelten die Bemessungsgrenzen für Beiträge auch  bei Existenzgründern?

Solange Sie einen Gründungszuschuss von der Bundesagentur für Arbeit erhalten, sinkt die Mindestbeitragsbemessungsgrenze auf aktuell 1.061,67 Euro. Diesen Betrag zieht Ihre actimonda mindestens zur Beitragsberechnung heran. Liegt Ihr tatsächliches Einkommen über diesem Wert, dient es anstelle der Bemessungsgrenze für die Beitragsermittlung. Die Höchstbeitragsbemessungsgrenze von 4.687,50 Euro bleibt unverändert bestehen.

Mein Einkommen ist leider gering. Existenzgründer bin ich nicht mehr. Kann ich trotzdem Beiträge sparen?

Seit dem 1. Januar 2019 gilt eine wesentlich geringere Mindesteinnahmegrenze. Sie beträgt 1.061,67 Euro. Mit Einführung dieser Grenze sind allen anderen Besonderheiten und Sonderregelungen für Existenzgründer entfallen.

Neben meinem Beruf möchte ich ein kleines Gewerbe anmelden. Was heißt das für meine Krankenversicherung?

Wenn Sie nur noch nebenberuflich selbstständig sind, prüft die actimonda krankenkasse Ihr Anliegen individuell. Bitte setzen Sie sich dazu am besten telefonisch mit uns in Verbindung.

Wie wähle ich die actimonda?

Das geht ganz einfach mit dem Aufnahmeantrag für Selbstständige. Ihre Fragen dazu beantworten wir gerne – Anruf genügt!

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Noch kein Mitglied bei uns?
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Was ist ein Student?

Studenten sind an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland eingeschrieben (immatrikuliert). Spaß und Neugierde zählt zu ihrem way of life! Dabei haben Studenten ihren eigenen Kopf und legen auf eines großen Wert: ein bisschen anders zu sein, als der Mainstream! So erstaunt es nicht, dass viele von ihnen nach dem Abschluss in den Chefetagen anklopfen. Doch bis dahin wird ein großes Pensum an Lernstoff gemeistert und die Zeit ist knapp. Damit die Gesundheit nicht zu kurz kommt, hilft die actimonda. Neben der Gesundheit von immatrikulierten Studenten kümmern wir uns zusätzlich um finanzielle Entlastung.

Wie sieht die finanzielle Entlastung aus?

Studenten sind bis zum 25. Geburtstag beitragsfrei über ein Elternteil mitversichert, wenn sie kein eigenes oder nur ein geringes Einkommen haben. Das ist die Familienversicherung. Sie gewinnen die vollen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und zusätzlich alle besonderen Highlights der actimonda – ohne einen Beitrag dafür zu bezahlen.

Wie weise ich der actimonda nach, dass ich eingeschriebener Student bin?

Einmal jährlich geht ein Fragebogen an denjenigen Elternteil, über den Sie familienversichert sind. Darauf ist anzugeben, dass Sie studieren. Als Nachweis reicht die Studienbescheinigung aus, die Sie einfach beifügen.

Kann ich in der Familienversicherung hinzuverdienen?

Ja, natürlich! Ein Mini-Job ist im Rahmen der Familienversicherung herzlich willkommen. Er stellt eine geringfügige Beschäftigung dar. Geringfügig ist dabei entweder das Gehalt (bis zu 455 Euro monatlich in 2020/2021) oder die Anzahl der Arbeitstage (3 Monate).

Darf das Einkommen regelmäßig sein?

Ja! Familienversicherte dürfen ein regelmäßiges Einkommen haben. Es muss aber klein sein. Seit 2020 sind bis zu 455 Euro monatlich möglich. Nur bei einem Mini-Job kann das gesamte Einkommen leicht niederiger ausfallen. Dort sind monatlich maximal bis zu 450 Euro für Familienversicherte drin.

Was zählt sonst noch alles zum Einkommen?

Zum Einkommen zählen neben dem Gehalt (Arbeitsentgelt) beispielsweise Renten sowie Miet- und Pachteinnahmen. Stammt Ihr Einkommen aus mehreren Quellen, werden diese zusammenaddiert.

Ich habe BAföG beantragt. Beeinflusst das meine Familienversicherung?

BAföG zählt nicht zum Einkommen, das auf die Familienversicherung angerechnet wird. Auch Stipendien bleiben außen vor.

Was mache ich ab 25 Jahren?

Auch da gibt es ein einzigartiges Angebot, die Krankenversicherung der Studenten (KVdS). Die KVdS begleitet Sie durch das Studium. Das komplette Leistungsspektrum der actimonda steht Ihnen offen - zu einem günstigen Preis.

Wie hoch ist der Beitrag in der KVdS?

Ab dem Wintersemester 2020/2021 zahlen Studenten monatlich 87,38 Euro für die Krankenversicherung der Studenten. Hinzu kommen noch 24,82 Euro im Monat für die Pflegeversicherung. Studenten, die ein Kind haben, zahlen für die Pflegeversicherung monatlich nur 22,94 Euro.

Eine aktuelle Beitragsinformation können Sie hier herunterladen.

Wann zahle ich die Beiträge zur KVdS?

Die Beiträge zur KVdS sind für das gesamte Semester im Voraus zu zahlen. Damit Sie nicht so viel Geld auf einmal auslegen müssen, empfehlen wir Ihnen die Einzugsermächtigung. Sie ermöglicht Ihnen den bequemen monatlichen Beitragseinzug durch uns. Für Sie bleiben die Beiträge überschaubar und Sie können Ihre Finanzen besser planen. Ihre actimonda bucht immer am 15. des Monats – für den Vormonat – ab. Studenten, die BAföG beziehen, können beim Amt für Ausbildungsförderung einen Zuschuss für die Beiträge zur Pflege- und Krankenversicherung bekommen. Stellen Sie dazu beim zuständigen Amt einen Antrag.

Wie lange steht mir die KVdS zu?

Von der KVdS profitieren Sie längstens bis zum Ende des Semesters, in dem Sie 30 Jahre alt werden. Achten Sie bitte auf Ihre Arbeitsstunden, wenn Sie arbeiten gehen. Werden Sie als Arbeitnehmer statt als Student beurteilt, zahlen Sie Beiträge zur Krankenversicherung aus ihrer Beschäftigung. Die KVdS endet dann ebenfalls.

Ich bin während des Studiums schwanger geworden. Nach der Geburt war ich erst mal für mein Kind da. Gelten die KVdS-Fristen auch dann?

In diesen Fällen ist es möglich, die KVdS-Fristen zu verlängern. Ebenfalls können der Wehrdienst oder ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr, eine längere Erkrankung oder die Pflege eines Angehörigen die KVdS-Fristen verlängern.

Wieviel darf ich in der KVdS hinzuverdienen?

Ein Nebenjob ist auch in der Krankenversicherung der Studenten jederzeit möglich. Wichtig ist nur, dass Ihr Studium immer im Vordergrund steht. Während der Vorlesungen können Sie bis zu 20 Stunden in der Woche jobben. Wieviel Sie dabei verdienen ist für die KVdS egal. In den Semesterferien dürfen Sie mehr als 20 Stunden wöchentlich arbeiten - für maximal zwei Monate. Auch hier spielt das Gehalt für die KVdS keine Rolle.

Ich habe einen dauerhaften Mini-Job. Ist das für die KVdS relevant?

Bei Mini-Jobs handelt es sich um geringfügige Beschäftigungen. Für die Krankenversicherung der Studenten ist ein Mini-Job nicht relevant.

Warum sollte ich mich als Student für die actimonda entscheiden?

En vogue und ein wenig ausgefallen, so sind die Leistungen, die Ihre actimonda für Sie bereithält. Freuen Sie sich auf:

  • professionelle Zahnreinigungen,
  • das Bonusprogramm für ein aktives Leben,
  • Zuschuss für empfohlene Schutzimpfungen weltweit,
  • die sportmedizinische Untersuchung,
  • die Online-Geschäftsstelle.

Für Sie sind wir telefonisch rund um die Uhr erreichbar.

Wie wähle ich die actimonda?

Im Rahmen der Familienversicherung sind Sie über einen Elternteil automatisch bei uns mitversichert. Für eine eigene Mitgliedschaft in der KVdS klicken Sie einfach auf Aufnahmeantrag
Die Voraussetzungen erklären wir Ihnen gerne – Anruf genügt!

Gibt es tatsächlich eine Krankenversicherung für die gesamte Familie?

Ja, selbstverständlich! Dieses besondere Angebot ist eines der Herzstücke der gesetzlichen Krankenversicherung. Ihre komplette Familie ist im Krankheitsfall rundum abgesichert - und das beitragsfrei.

Wie funktioniert die Familienversicherung?

Mitglieder – also Beitragszahler – der gesetzlichen Krankenversicherung können Ihre Angehörigen ganz einfach bei sich mitversichern. Und das ohne zusätzliche Beiträge dafür zu zahlen. Mit dem monatlichen Mitgliedsbeitrag ist also die komplette Familie geschützt. Dies gilt dann, wenn die Angehörigen des Mitglieds kein oder nur ein sehr geringes Einkommen haben.

Wer kann als Angehöriger in die Familienversicherung?

  • Ehegatten,
  • eingetragene Lebenspartner und
  • Kinder.

Gibt es bei der Familienversicherung einen Unterschied zwischen Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern?

Beide haben den gleichen Anspruch darauf, beim jeweiligen Partner mitversichert zu werden - wenn sie kein oder nur ein geringes Einkommen erzielen.
Wieviel Einkommen ist für Angehörige in der Familienversicherung möglich?
Bis zu 455 Euro monatliches Einkommen sind 2020 möglich. Hat Ihr Angehöriger einen Mini-Job, kann er darin maximal bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Die Familienversicherung bleibt dann bestehen.

Was zählt zum Einkommen, das für die Familienversicherung relevant ist?

  • Bezüge aus einer Beschäftigung,
  • Gewinn aus selbstständiger Tätigkeit,
  • gesetzliche Renten,
  • Einnahmen aus Kapitalvermögen und
  • Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Was ist mit Kindergeld?

Kindergeld zählt nicht zum Einkommen, das bei der Familienversicherung berücksichtigt wird.

Mein Mann ist selbstständig und verdient nicht viel. Kann ich ihn in die Familienversicherung aufnehmen?

Wenn Ihr Mann hauptberuflich selbstständig ist, hat er leider nicht die Möglichkeit, sich bei Ihnen mitzuversichern. Anders sieht es aus, wenn er nebenberuflich selbstständig ist und nur ein geringfügiges Einkommen (max. 455 Euro mtl.) hat. Das ist im Einzelfall zu klären. Dabei stehen wir gerne an Ihrer Seite.

Ist die Familienversicherung nur für leibliche Kinder?

Neben den leiblichen Kindern können sich unter bestimmten Voraussetzungen auch Stief- und Enkelkinder beitragsfrei mitversichern. Ebenso ist eine Familienversicherung für Adoptiv- und Pflegekinder möglich. Über die jeweiligen Voraussetzungen beraten wir Sie gerne.

Meine Tochter ist über mich mitversichert und studiert. Sie bekommt bald ein Kind. Wie können wir ihr Baby versichern?

Das Baby hat die Chance über Sie mitversichert zu werden. Bitte wenden Sie sich einfach an uns. Wir sind gerne für Ihre Familie da.

Wie lange kann ich meine Kinder beitragsfrei mitversichern?

Ihre Kinder können Sie grundsätzlich bis zum 18. Geburtstag mitversichern. Wenn Ihr Kind noch nach dem passenden Job sucht, läuft die Familienversicherung bis zum 23. Geburtstag. Selbst bis zum 25. Geburtstag ist eine Familienversicherung möglich, wenn Ihr Kind

  • zur Schule geht oder
  • studiert.

Über den 25. Geburtstag hinaus können Kinder nur noch mitversichert sein, wenn beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr das Studium verlängert. Diese Zeit - längstens zwölf Monate - darf noch einmal angehangen werden. Auch behinderte Kinder, die sich selbst nicht versorgen können, dürfen über den 25. Geburtstag hinaus mitversichert bleiben. Dies gilt, wenn die Behinderung des Kindes während der Familienversicherung eingetreten ist. Generell knüpft sich die Familienversicherung an die Mitgliedschaft. Wenn die Mitgliedschaft endet, läuft auch die Familienversicherung aus.

Wie weise ich der actimonda nach, dass mein volljähriges Kind studiert oder zur Schule geht?

Das klappt ganz einfach mit einer Schul- oder Studienbescheinigung. Jährlich erhalten Sie von uns einen Fragebogen zur Familienversicherung. Wenn alles beim Alten bleibt, reicht es vollkommen aus, jeweils eine aktuelle Bescheinigung beizufügen. Sprechen Sie uns bei Änderungen am besten direkt an. Gemeinsam klären wir dann den weiteren Weg. Für Sie sind wir jederzeit da!

Mein Kind studiert und bezieht BAföG. Ist diese Einnahme anzugeben?

BAföG gilt nicht als Einkommen, dass für die Familienversicherung relevant ist. Sie brauchen es nicht anzugeben.

Was unterscheidet die Familienversicherung von der Krankenversicherung der Studenten?

Bei der Krankenversicherung der Studenten (KVdS) ist Ihr Kind eigenständiges Mitglied der actimonda. In der KVdS werden reduzierte Beiträge gezahlt. Die Familienversicherung hingegen ist für Ihr Kind beitragsfrei. Es ist bei Ihnen mitversichert. Die Familienversicherung kann bis zum 25. Geburtstag laufen und würde dann durch die KVdS abgelöst. Während der Familienversicherung darf Ihr Kind monatlich höchstens 455 Euro Einkommen haben. Mit einem Mini-Job sind maximal bis zu 450 Euro Einkommen im Monat möglich. Studenten in der KVdS können mehr Geld verdienen, dürfen aber während des Semesters - als Werkstudenten - höchstens 20 Stunden in der Woche arbeiten. Werden die Einkommensgrenzen der Familienversicherung überstiegen ist ein Wechsel in die KVdS möglich. Bitte wenden Sie sich bei Fragen jederzeit gerne an uns.

Warum wird die Familienversicherung einmal jährlich geprüft?

Mitversicherte Angehörige genießen den kompletten Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Zusätzlich stehen noch alle Extras der actimonda bereit – beitragsfrei. Familien sollen so bestmöglich vor finanziellen Belastungen aufgrund einer Krankheit geschützt werden. Für Behandlungen und die Vorsorge kommt die Gemeinschaft der Beitragszahler auf. Auch ihnen gegenüber sind wir fair. Mit dem jährlichen Fragebogen schauen wir, ob der besondere Schutz durch die Beitragszahler noch sinnvoll ist. Wenn ja, läuft die Familienversicherung nahtlos weiter.

Mein Kind ist über mich actimonda versichert. Aus welchem Grund sind die Angaben meines Ehegatten wichtig?

Es freut uns sehr, dass Sie und Ihr Kind sich für die actimonda entschieden haben. Da ihr Ehegatte woanders gesetzlich oder privat krankenversichert ist, haben wir keine Informationen über ihn. Deshalb freuen wir uns über Ihre Hilfe, denn: für die Familienversicherung des Kindes ist der Ehegatte entscheidend – insbesondere wenn er privat versichert ist. Denn nur die gesetzliche Krankenversicherung macht es möglich, Ihr Kind beitragsfrei zu versichern.

Wie wirkt sich die private Krankenversicherung meines Ehegatten aus?

Auch wenn Ihr Ehegatte in der privaten Krankenversicherung ist, kann Ihr Kind gerne bei uns familienversichert bleiben. Dazu müsste Ihr Ehegatte entweder

  • aktuell (2020) höchstens 62.550 Euro jährlich verdienen oder
  • Ihr Einkommen über dem Ihres Ehegatten liegen.

Bei Ehegatten in der gesetzlichen Krankenversicherung braucht dieser Vergleich nicht vorgenommen zu werden.

Meine Frau und ich sind Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Wer legt fest, bei welcher Krankenkasse unser Kind versichert wird?

Das bestimmen Sie als Eltern! Sie haben die freie Wahl. Ihr Kind kann allerdings nur einmal mitversichert werden. Entweder beim Vater oder bei der Mutter.

Warum sollte ich meine Familie bei der actimonda versichern?

Für Sie und Ihre Familie halten wir sorgsam abgestimmte Angebote bereit. So ist Ihre Familie rundum geschützt und spürt Gesundheit hautnah:

  • Natürliche Arzneimittel,
  • Bonusprogramm f. Erwachsene und Kinder,
  • Schutzimpfungen,
  • Sportbrille für Kinder,
  • Haushaltshilfe,
  • Kinder-Krankengeld,
  • Rooming-in (Ihrem Kind im Krankenhaus beistehen)

Wie kann ich meine Familie bei mir mitversichern?

Nutzen Sie dazu einfach unseren Familienfragebogen.

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Freiwillig Versicherte mit Beihilfeanspruch (z.B. Beamte)

Auch als Beamter oder Beamtin versichert Sie die actimonda gern freiwillig weiter. Sie brauchen keineswegs in diesem Fall in die private Versicherung zu wechseln.

Wer als Beamter oder Beamtin in einer gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert ist, hat in der Regel gegenüber seinen Dienstherren einen Anspruch auf Beihilfe oder freie Heilfürsorge nach beamtenrechtlichen Vorschriften.

Gehören Sie zu dieser Personengruppe, gilt für Sie nur der halbe Beitragssatz zur Pflegeversicherung, also 1,525 Prozent. Der Zuschlag für Kinderlose fällt voll an. Einen Zuschuss des Dienstherrn gibt es - im Gegensatz zu anderen Beschäftigten - nicht, es sei denn, Sie sind Beamtin oder Beamtier der Hansestadt Hamburg. Wenden Sie sich bitte in diesem Fall an Ihren Dienstherren.

Freiwillig Versicherte Studenten

Sie studieren an einer deutschen Hochschule, unterliegen aber aufgrund Ihrer erreichten Semesteranzahl oder Ihres Lebensalters nicht (mehr) der Krankenversicherungspflicht als Student? Auch dann versichern wir Sie für die weitere Dauer der Immatrikulation, maximal jedoch für ein Semester, als sogenannter Examenskandidat / Examenskandidatin zu einem günstigen Übergangstarif weiter. Sprechen Sie uns einfach an!

Studieren Sie an einer ausländischen Hochschule? Auch hier gelten die zeitlichen Regelungen, die für pflichtversicherte Studenten in der Krankenversicherung der Studenten gelten, analog.

Wenn Sie kein Examenskandidat (mehr) sind und Ihr Studium weiter fortsetzen, gelten für Sie die allgemeinen Regelungen für freiwillig Versicherte.

Freiwillig versicherte Fachschüler

Sie sind Fachschüler / Fachschülerin, wenn Sie eine berufsbezogene Ausbildung an einer Berufsfachschule im Vollzeitunterricht absolvieren. Dann können Sie sich freiwillig zum gleichen Tarif wie für pflichtversicherte Studenten bei der actimonda versichern. Sollten Sie noch keine 25 Jahre alt sein, kommt gegebenenfalls eine beitragsfreie Familienversicherung in Betracht. Wir prüfen das gern für Sie.

Freiwillig versicherte Rentner

Wer als Bezieher einer gesetzlichen Rente aus der Deutschen Rentenversicherung die Voraussetzungen zur Krankenversicherungspflicht der Rentner (KVdR) nicht erfüllt und ein Anspruch auf Familienversicherung nicht besteht, kann sich freiwillig bei der actimonda versichern.

Für die Berechnung der Beiträge zur Krankenversicherung werden für freiwillig versicherte Rentner alle Einkünfte, die zum Lebensunterhalt verbraucht werden können, unabhängig ihrer steuerlichen Berücksichtigung verbeitragt. Der für Sie maßgebliche Beitragssatz richtet sich nach der Art Ihrer beitragspflichtigen Einnahmen.

Beiträge sind höchstens bis zur Beitragsbemessungsgrenze von Ihnen zu entrichten. Das zu verbeitragende Mindesteinkommen beträgt im Jahr 2020 monatlich 1.061,67 Euro, selbst wenn Ihre tatsächlichen Einkünfte hierunter liegen sollten.

Als freiwillig versicherter Rentenbezieher zahlen Sie ihre Beiträge direkt an die actimonda krankenkasse.

Tipp:
Sie können von Ihrem Rentenversicherungsträger einen Beitragszuschuss zu den Krankenversicherungsbeiträgen und zum Zusatzbeitrag, die Sie aus der Rente zahlen müssen, erhalten. So mindern Sie Ihre eigene Beitragslast. Diesen Zuschuss sollten Sie möglichst zusammen mit Ihrer Rentenantragstellung erledigen. Ansonsten kann eine verspätete Antragstellung zu unnötigen Kosten für Sie führen. Ausgezahlt wird Ihnen der Zuschuss gemeinsam mit der Rente. Der Beitragszuschuss für Ihre freiwillige Krankenversicherung aus der Rente berechnet sich nach dem halben allgemeinen Beitragssatz. Dieser beträgt ab dem 01.01.2019 weiterhin 14,6 Prozent (somit erhalten Sie 7,3 Prozent Zuschuss). Zum Zusatzbeitrag erhalten Sie ebenfalls die Hälfte, somit 0,7 Prozent, als Zuschuss durch die Rentenversicherung. Die Beiträge zur Pflegeversicherung aus der Rente zahlen Sie alleine.

Wir prüfen die Voraussetzungen für Sie gern. Sprechen Sie uns an.

Freiwillig versicherte Ehegatten mit einem Ehepartner, der nicht Mitglied der Gesetzlichen Krankenversicherung ist

Als freiwillig Versichertes Mitglied der actimonda genießen Sie viele Vorzüge.

Ist Ihr Ehe- oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz nicht gesetzlich, sondern zum Beispiel privat krankenversichert?

Dann gelten Besonderheiten bei der Beitragsberechnung Ihrer eigenen Beiträge. In diesem Falle werden nicht nur Ihr eigenes sondern auch das Partnereinkommen bei der Berechnung Ihres Beitrags zur Kranken- und Pflegeversicherung mit berücksichtigt.

Wann zählt das Einkommen des Partners nicht mit?

Das Einkommen Ihres Ehe- und Lebenspartners zählt nicht mit, wenn mindestens einer der folgenden Sachverhalte auf Sie zutrifft:

  • Sie dauernd von Ihrem Ehe- oder Lebenspartner getrennt sind
  • Sie mehr als Ihr nicht gesetzliche versicherter Ehe- oder Lebenspartner verdienen
  • Ihr Einkommen im Jahr 2020 mindestens 2.343,75 Euro monatlich beträgt

Wie ist das Einkommen des Partners nachzuweisen?

Genau so wie bei Ihnen: Durch den aktuellsten vorliegenden Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes, eine Verdienstbescheinigung oder sonstige geeignete Nachweise.

Welcher Teil des gemeinsamen Einkommens ist beitragspflichtig?

Für die Beitragsbemessung werden in diesem Fall zuerst Ihre eigenen Einnahmen und danach die Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners herangezogen. Die Beiträge werden monatlich von der Hälfte der Summe dieser Einnahmen, höchstens jedoch von 2.343,75 Euro berechnet.

Werden nur Ihre eigenen Einnahmen bei der Beitragsbemessung berücksichtigt, erfolgt die Beitragsberechnung höchstens von 4.687,50 Euro monatlich.

Was wird in Abzug gebracht? Freibeträge für Kinder

Von den Einnahmen Ihres Ehe- oder Lebenspartners ist für jedes gemeinsam unterhaltsberechtigte Kind ein Freibetrag abzuziehen, wenn das Kind in der Familienversicherung versichert ist oder das Kind nur deshalb nicht in der Familienversicherung versichert werden kann, weil das Gesamteinkommen Ihres Ehe- oder Lebenspartners den zulässigen Grenzbetrag übersteigt und höher ist als Ihr Gesamteinkommen.

Der Freibetrag beträgt monatlich (2020)

  • bei Kindern, die familienversichert sind: 637 Euro,
  • bei Kindern, die wegen der vorstehend genannten Voraussetzungen nicht familienversichert sind: 1.061,67 Euro.

Freiwillig Versicherte Sonstige Personen

Sie zählen sich nicht zu den vorgenenannten Personenkreisen?

Sprechen Sie uns an. Wir erstellen Ihnen gern Ihr individuelles Beitragsangebot.

Anwartschaftsversicherung

Um versicherungs- bzw. beitragsrechtliche Nachteile durch einen (berufsbedingten) Auslandsaufenthalt zu vermeiden, besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit zum Abschluss einer Anwartschaftsversicherung in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Anspruchsberechtigt sind Personen,

  • die eine freiwillige Krankenversicherung haben bzw. berechtigt sind zum Abschluss einer solchen (gleich freiwillige Weiterversicherung)
  • sich berufsbedingt im Ausland aufhalten
  • oder sich aus privaten Gründen mehr als 3 Monate im vertragslosen Ausland aufhalten
  • Anspruchsberechtigt sind auch Familienangehörige der o.g. Personenkreise

Die Versicherung ist ausgeschlossen, wenn familienversicherte Angehörige für die Dauer des Auslandsaufenthaltes in Deutschland verbleiben.

Durch eine Anwartschaftsversicherung werden Versicherungslücken vermieden. Eine Anwartschaftsversicherung ist voll anrechnungsfähig für die Vorversicherungszeit zur Krankenversicherung der Rentner. Wird eine Anwartschaft in der Krankenversicherung abgeschlossen, ist gleichzeitig immer auch eine Anwartschaft in der Pflegeversicherung enthalten. Für Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ist eine Wartezeit (§ 33 SGB XI) zu erfüllen. Werden bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragt, muss in den letzten zehn Jahren vor Antragsstellung eine Vorversicherungszeit von zwei Jahren nachgewiesen werden. Auch hier kann eine Anwartschaftsversicherung einen Leistungsanspruch im Versicherungsfall helfen zu gewährleisten.

Rückkehrrecht in die Gesetzliche Krankenversicherung:

Mit Einführung der sogenannten „Versicherungspflicht der Nichtversicherten“ nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V ist der Grund für den Abschluss einer Anwartschaftsversicherung zur Sicherung eines Rückkehrrechtes zum 01.04.2007 weitestgehend entfallen. Der Gesetzgeber hat durch diese Versicherungspflicht die Grundlage für ein Rückkehrrecht zur zuletzt zuständigen Krankenkasse (gesetzlich oder privat) geschaffen. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass das Beitrittsrecht zur letzten zuständigen gesetzlichen Krankenkasse nach einem Auslandsaufenthalt erlischt,

  • wenn während des Auslandsaufenthaltes eine private Krankheitskostenvollversicherung nach dem Recht eines EU/EWR-Staates bestand.
  • wenn Sie hauptberuflich selbstständig erwerbstätig sind.

Diese Nachteile können Sie mit der Anwartschaft bei der actimonda krankenkasse zu deutlich ermäßigten Beiträgen als freiwillig versichertes Mitglied vermeiden.

Wir prüfen die Voraussetzungen für Sie gern. Sprechen Sie uns an.

Perfekter Rat für Rentner

Mit der Rente die ruhige Zeit genießen. Das klappt noch besser mit den passenden Tipps Ihrer actimonda krankenkasse.

Was ist ein Rentner?

Rentner beziehen eine gesetzliche und/oder private Rente.

Was ist eine Rente?

Bei einer Rente handelt es sich um einen regelmäßig gezahlten Geldbetrag. Bei gesetzlichen Renten kommen die Zahlungen zumeist von der Deutschen Rentenversicherung. Damit es zu einer Auszahlung kommt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Bei Fragen rund um Ihre gesetzliche Rente sind die Berater der Rentenversicherungsträger gern für Sie da. Dort erhalten Sie auch Informationen, wo sich Ihre nächste Beratungsstelle befindet.

Sie erreichen die Deutsche Rentenversicherung unter der kostenlosen Service-Nummer: 0800 / 1000 4800 oder direkt über die Homepage: www.deutsche-rentenversicherung.de

Welche Voraussetzungen gibt es für eine gesetzliche Rente?

Eine gesetzliche Rente kann zum Beispiel ausgezahlt werden:

  • ab dem Erreichen einer bestimmten Altersgrenze.
  • wenn ein naher Angehöriger verstorben ist.
  • bei einer Erkrankung, die kein weiteres oder nur eingeschränktes Arbeiten erlaubt.

Je nach Voraussetzung gibt es verschiedene Arten von Rente.

Welche Arten von gesetzlicher Rente gibt es?

  • Altersrente
  • Witwen- und Witwerrente
  • Voll- und Halbwaisenrente
  • Erwerbsminderungsrenten

Wie bekomme ich eine gesetzliche Rente?

Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind oder bald erfüllt werden, beantragen Sie Ihre Rente. Dies ist ein wichtiger Aspekt, da eine gesetzliche Rente generell nicht automatisch bewilligt wird.

Ich habe die gesetzliche Altersrente beantragt, über die noch nicht entschieden ist. Aus dem Job bin ich schon raus. Wie bin ich krankenversichert?

Keine Sorge! In dieser Zeit sind Sie als Rentenantragsteller bei Ihrer actimonda krankenversichert, wenn Sie die sogenannte Vorversicherungszeit erfüllen. Andernfalls ist natürlich auch eine freiwillige Versicherung möglich. In beiden Fällen genießen Sie – wie gewohnt – den vollen Anspruch auf Leistungen.

Wer informiert mich über die Höhe meiner gesetzlichen Rente?

Darum kümmert sich die Deutsche Rentenversicherung. Sie prüft Ihren Antrag, inklusive aller von Ihnen eingereichten Unterlagen. Erfüllen Sie alle Voraussetzungen, haben Sie Anspruch auf die Rente. Sie erhalten dann von der Deutschen Rentenversicherung eine offizielle Information über den Rentenbeginn und die Rentenhöhe. Diese offizielle Information wird als Rentenbescheid bezeichnet.

Aktuell kann ich aufgrund meiner Erkrankung nicht mehr arbeiten. Ich habe die Erwerbsminderungsrente beantragt. Kann meine Frau bei mir familienversichert bleiben?

Natürlich! Wenn Sie eine Erwerbsminderungsrente beziehen, bleiben Sie natürlich Mitglied Ihrer actimonda krankenkasse. Ihre Frau kann dann selbstverständlich über Sie mitversichert bleiben, wenn die Voraussetzungen der Familienversicherung weiterhin gegeben sind. Da brauchen Sie keine Sorge zu haben!

Bislang wurden meine Beiträge automatisch von meinem Arbeitgeber abgeführt. Wie funktioniert das jetzt mit meiner Rente im Alter?

Das funktioniert ähnlich, wenn Sie in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) sind. Dafür müssen Sie eine bestimmte Vorversicherungszeit erfüllen. Ist dies der Fall, tritt die Deutsche Rentenversicherung an die Stelle Ihres Arbeitgebers und übernimmt den Beitragsanteil von 7,3 Prozent für Sie. Die anderen 7,3 Prozent zahlen Sie von Ihrer Rente. Für den Zusatzbeitrag in Höhe von 1,4 Prozent gilt das Gleiche: 0,7 Prozent zahlt die Rentenversicherung, die anderen 0,7 Prozent zahlen Sie. Die Berechnungen und die Überweisung an die Krankenkasse erledigt die Deutsche Rentenversicherung für Sie.

Wie erfülle ich die Vorversicherungszeit für die KVdR?

Dazu müssen Sie in der zweiten Hälfte Ihres Erwerbslebens mindestens zu 90 Prozent gesetzlich versichert gewesen sein (bei einer gesetzlichen Krankenkasse). Angerechnet werden Zeiten einer:

  • freiwilligen Mitgliedschaft (Beitragszahler)
  • Pflichtversicherung (Beitragszahler)
  • Familienversicherung (beitragsfrei)

Wie weise ich diese Zeiten nach?

Zum Rentenantrag gehört die „Meldung zur Krankenversicherung der Rentner“. Da können Sie alle erforderlichen Zeiten hinterlegen. Diese Meldung leitet uns die Deutsche Rentenversicherung weiter. Wir rechnen die Zeiten gerne für Sie aus.

Was passiert, wenn ich die Vorversicherungszeit nicht erfülle?

Dann werden Sie einfach freiwillig versicherter Rentner, genießen alle Leistungen Ihrer actimonda und bekommen von der Deutschen Rentenversicherung einen Zuschuss für Ihre Beitragszahlung. Der Zuschuss ist vorab zu beantragen und wird zusammen mit der Rente ausgezahlt.

Wo ist der Unterschied zwischen einem Rentner in der KVdR und einem freiwillig versicherten Rentner?

Bei in der KVdR versicherten Rentnern übernimmt die Deutsche Rentenversicherung die Weiterleitung der Beiträge an die Krankenkasse. Freiwillig versicherte Rentner kümmern sich selbst um die Beitragszahlung, erhalten aber auf Antrag einen Zuschuss von der Rentenversicherung. Die Rentner in der KVdR zahlen Beiträge aus der gesetzlichen Rente, ggf. einer Betriebsrente oder Arbeitseinkommen. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung bleiben beispielsweise außen vor. Bei freiwillig versicherten Rentnern werden auch diese Einnahmen für die Beitragsberechnung herangezogen.

Ich bin als Altersrentner in der KVdR. Kann ich mir die Rente mit einem Job aufbessern?

Wenn Sie die Regelaltersrente erreicht haben, können Sie als beschäftigter Rentner unbegrenzt hinzuverdienen. Ihr Gehalt wird dann nicht mehr auf die Rente angerechnet.

Ich erhalte volle Erwerbsminderungsrente. Kann ich einen Mini-Job ausüben?

Ja! Auch bei voller Erwerbsminderung kann ein Mini-Job angenommen werden. Bitte auf die zeitlichen und monetären Höchstgrenzen achten. Wenden Sie sich bei Fragen diesbezüglich zu Ihrer Sicherheit an Ihren zuständigen Rentenversicherungsträger.

Welche Leistungen sind für mich als Rentner interessant?

Gönnen Sie sich doch einmal jährlich eine erholsame Gesundheitsreise. Die schönsten Kurorte Deutschlands warten auf Sie. Genießen Sie komfortable Hotels, atemberaubende Landschaften und Gesundheitsprogramme vor Ort. Kataloge gibt es natürlich reichlich – bei Ihrer actimonda krankenkasse!

Neben diesem Highlight bietet Ihnen die actimonda noch zahlreiche weitere Extras, wie beispielsweise

  • die Grippeschutzimpfung für alle,
  • Präventionskurse,
  • günstiger Qualitäts-Zahnersatz aus Deutschland,
  • die professionelle Zahnreinigung und
  • natürliche Arzneimittel.

Möchten Sie für Ihre Altersrente Ihren Rentenbeginn- und Ihre Rentenhöhe vorab berechnen?

Mit dem Rentenbeginn- und Rentenhöhenrechner der Deutschen Rentenversicherung ist das kein Problem. Folgen Sie einfach diesem Link.

Sind noch Fragen offen?

Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf - telefonisch oder über unser Kontaktformular. Gerne beraten wir Sie auch persönlich in einer unserer Geschäftsstellen.

Gute Nachrichten für Versorgungsbezieher

Der Gesetzgeber hat eine Entlastung für Betriebsrentner ab dem 1. Januar 2020 geschaffen.

Betriebsrenten werden in der gesetzlichen Krankenversicherung mit dem vollen Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung belastet. Diese oft kritisierte Regelung bleibt weiterhin bestehen. Aber: Die Einführung eines Freibetrages ab 1. Januar 2020 sorgt in vielen Fällen für eine deutliche Beitragsminderung.

Das entsprechende Gesetz sieht vor, dass die bisherige monatliche Freigrenze im Jahr 2019 in Höhe von 155,75 Euro (2020 = 159,25 Euro), die für alle Versorgungsbezüge gilt, um einen Freibetrag in gleicher Höhe nur für die Renten der betrieblichen Altersversorgung (Direktzusage, Unterstützungskasse, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds) ergänzt wird.

Der Freibetrag gilt ausschließlich für

  • Renten der betrieblichen Altersversorgung,
  • die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst und
  • die hüttenknappschaftliche Zusatzversorgung.

Andere Versorgungsbezüge, als die der betrieblichen Altersversorgung, sind von der Neuregelung ausgenommen. Fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Versorgungsträger (Zahlstelle) nach, ob Ihr Versorgungsbezug zu den Betriebsrenten zählt oder nicht.

Der Freibetrag gilt zum Beispiel nicht für folgende Bezüge:

  • Versorgungsbezüge aus einem öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis oder nach beamtenrechtlichen Vorschriften (zum Beispiel Pensionen),
  • Bezüge aus der Versorgung der Abgeordneten, Parlamentarischen Staatssekretäre und Minister,
  • Renten der Versicherungs- und Versorgungseinrichtungen, die für Angehörige bestimmter Berufe errichtet sind oder
  • Renten und Landabgaberenten der Alterssicherung der Landwirte.

Die neue Regelung gilt ausschließlich für pflichtversicherte Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, nicht für dort freiwillig Versicherte. Und sie gilt nur in der Krankenversicherung (inklusive Zusatzbeiträgen), nicht jedoch in der Pflegeversicherung.

Ab 1. Januar 2020 wird nur noch der Betrag verbeitragt, der die dann geltende Grenze in Höhe von 159,25 Euro übersteigt. Das bedeutet für Bezieher einer Betriebsrente, dass erst ab dieser Höhe Beiträge zur Krankenversicherung (KV) inklusive Zusatzbeiträge auf Betriebsrenten zu zahlen sind.

Entlastet werden damit vor allem Bezieher kleiner Betriebsrenten.

Wer im Jahr 2020 zum Beispiel eine monatliche Betriebsrente in Höhe von 169,25 Euro bekommt, soll nur auf 10 Euro (den die Freigrenze 159,25 Euro überschreitenden Teil) statt auf den vollen Betrag Kassenbeiträge zahlen.

Schon nach der bisherigen Rechtslage bleiben Versorgungsbezüge aus der betrieblichen Altersversorgung in der Kranken- und Pflegeversicherung beitragsfrei, wenn deren Höhe insgesamt monatlich 155,75 Euro (2019) nicht überschreitet. Dieser Personenkreis zahlt auch zukünftig keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.

Da die Verabschiedung des Gesetzes nur wenige Tage vor dem Jahreswechsel erfolgte, werden die technischen Möglichkeiten bei den Versorgungsträgern der Betriebsrenten (Zahlstellen) und den Krankenkassen erst im Laufe des Jahres 2020 programmiert sein.

Wichtig für alle Betroffenen: Niemand verliert einen Cent. Sie zahlen zwar zunächst weiter Beiträge auf die volle Betriebsrente, erhalten aber im Laufe des Jahres 2020 unaufgefordert ab 1. Januar 2020 zuviel gezahlte Beträge zurück. Ohne gesonderten Antrag.

Bürgerentlastungsgesetz

Was steckt dahinter?

Seit dem 1. Januar 2010 sind die geleisteten und erstatteten Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sowie Bonuszahlungen/Prämienerstattungen für gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten an die Finanzbehörden elektronisch zu übermitteln.

Im Kern geht es um die steuerliche Abzugsfähigkeit von Versicherungsbeiträgen als sogenannte Sonderausgaben im Rahmen sonstiger Vorsorgeaufwendungen. Diese Beträge wirken sich auf die Steuerberechnung Ihres Finanzamtes aus.

Personengruppen

  • Arbeitnehmer:

Wenn Sie Arbeitnehmer sind, übermittelt Ihr Arbeitgeber die Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Dies geschieht automatisch mit der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung an die Finanzverwaltung. Das gilt auch für freiwillig versicherte Arbeitnehmer, bei denen der Arbeitgeber die Beiträge an die Krankenkasse im so genannten „Firmenzahlverfahren“ abführt.

  • Bezieher einer gesetzlichen Rente:

Wenn Sie eine Rente über die gesetzliche Rentenversicherung erhalten, übernimmt der Rentenversicherungsträger die Meldung an die Finanzverwaltung.

  • Selbstzahler:

Wenn Sie Ihre Beiträge selber an die actimonda krankenkasse zahlen, erfolgt deren elektronische Datenübermittlung an die Finanzverwaltung durch uns.

Was wird zusätzlich übermittelt?

Bonuszahlungen/Prämienerstattungen für gesundheitsbewusstes Verhalten sind durch die Krankenkassen bei allen Versichertengruppen zu übermitteln, sofern es sich nicht um Leistungserstattungen (z. B. für Brillen) handelt. Diese sind laut aktueller Rechtsprechung von der Übermittlung ausgenommen.

Steuerlich relevant und meldepflichtig sind auch Beitragserstattungen

  • von an den Rentenversicherungsträger zu viel gezahlten Beiträgen und
  • Erstattungen der von Ihrem Arbeitgeber zu Unrecht gezahlten Beiträge.

Krankenversicherungsbeiträge - Besonderheiten

Die Beiträge für Versicherungszeiten mit und ohne Krankengeldanspruch müssen getrennt gemeldet werden, da das Finanzamt bei Beitragszahlungen für Versicherungszeiten mit Krankengeldanspruch eine Kürzung von vier Prozent vornimmt.

Was ist mit meinen Familienangehörigen?

Nimmt ein bei Ihnen mitversichertes Familienmitglied (z.B. Ehepartner, Kind) an unserem actimonda Bonusprogramm teil, werden etwaige Prämienzahlungen bei Ihnen als Mitglied gemeldet.

Bescheinigung der übermittelten Daten

Diejenige Stelle, die die Daten an die Finanzverwaltung übermittelt, stellt Ihnen eine gleichlautende Bescheinigung der Daten automatisch Anfang eines Jahres aus. Enthalten sind hierin tatsächlich gezahlte oder erstattete Beiträge für das jeweilige Mitglied, unabhängig davon, wer tatsächlich Zahler oder Erstattungsempfänger war. Sie ist nicht zwingend bei der Steuerklärung einzureichen, hilft Ihnen aber beim Erstellen dieser.

Was fließt zeitlich mit in die Bescheinigung ein?

Bitte beachten Sie, dass Zahlungen, die für ein bereits gemeldetes Steuerjahr außerhalb des zu berücksichtigenden Zeitraums eingehen, in die Datenübermittlung und Bescheinigung des Jahres einfließen, in dem die Zahlung erfolgt. Sie gehen also nicht verloren. Regelmäßig ist dies bei Selbstzahlern der Dezemberbeitrag, der erst zum 15. Januar des Folgejahres fällig ist. Die Beitragszahlung wird dann in der Meldung und Bescheinigung des Folgejahres berücksichtigt. Gleiches gilt auch für Erstattungen.

Was benötigen wir zur Zuordnung Ihrer Daten?

Damit wir Ihre Daten an das Finanzamt übermitteln können, benötigen wir Ihre Steuer-ID.

Das ist Ihre ganz persönliche Identifikationsnummer, mit der wir Ihre Daten an das Finanzamt übermitteln.

Die Steuer-ID wurde durch das Bundeszentralamt für Steuern vergeben und Ihnen schriftlich mitgeteilt. Sie finden die Steuer-ID zudem auf jedem Ihrer Einkommenssteuerbescheide als "Identifikationsnummer". Sie enthält im Gegensatz zur Steuernummer und zur Umsatzsteuer-Identifikationsnummer keine Buchstaben und beginnt nicht mit der Ziffer 0.

Sollten Sie die Nummer gar nicht mehr auffinden, wenden Sie sich bitte direkt an das Bundeszentralamt für Steuern: www.bzst.de

Muss ich der Übermittlung zustimmen?

Mit dem Zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU wird unter anderem geregelt, dass eine Einwilligung in die Datenübermittlung im Gegensatz zu früheren Jahren aktuell nicht mehr erforderlich ist. Die Änderung ist erstmals für den Veranlagungszeitraum 2019 anzuwenden.

Aufgrund der neuen Gesetzeslage kann der Datenübermittlung nicht mehr widersprochen werden. In der Vergangenheit ausgesprochene Widersprüche verlieren ihre Wirkung. Für vorherige Veranlagungszeiträume (2018 oder früher) ist weiterhin eine Einwilligung notwendig, damit wir Ihre Daten für Sie übermitteln können. Hier sind ausgesprochene Widersprüche auch weiterhin aktiv.

Sie haben weitergehende Fragen? Kontaktieren Sie uns gern.